Mundschutzpflicht für alle im Helios Klinikum Schleswig

Mundschutzpflicht für alle im Helios Klinikum Schleswig

Schleswig

Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist ab morgen in Schleswig-Holstein Pflicht. Beim Einkaufen und im öffentlichen Nahverkehr müssen Mund und Nase bedeckt sein. Auch das Helios Klinikum Schleswig führt eine Maskenpflicht für alle Mitarbeiter, Patienten und Besucher ein. Ziel ist es aktiv vor einer weiteren Ausbreitung des Virus zu schützen.

Bitte legen Sie Ihren Atemschutz oder Mund-Nasen-Schutz an! Mit großen Hinweisschildern werden Besucher und Patienten bereits vor dem Klinikeingang auf die ab sofort geltende Maskenpflicht im Helios Klinikum Schleswig aufmerksam gemacht. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als auch Patienten und Besucher sind angehalten in den Einrichtungen des Klinikums eine Maske zu tragen.

"Wir haben unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bereits mit wiederverwendbaren textilen Alltagsmasken ausgestattet, die bei allen patientenfernen Tätigkeiten wie zum Beispiel in der Verwaltung getragen werden dürfen", erklärt Dr. John Näthke, Klinikgeschäftsführer des Helios Klinikum Schleswig. Im direkten Patientenkontakt gilt weiterhin der vorgeschriebene medizinische Mund-Nasen-Schutz für Pflegekräfte, Ärzte und Therapeuten. Patienten und Besucher können die Klinik mit sogenannten Alltagsmasken oder einem selbstgenähten Mund-Nasen-Schutz betreten. "Sofern Patienten und Besucher über keinen entsprechenden Schutz verfügen, stellen wir einen Mund-Nasen-Schutz zur Verfügung", so Dr. Näthke.

Mit Informationsschreiben und Aufklärungsplakaten sensibilisiert das Krankenhaus Mitarbeiter, Patienten und Besucher gleichermaßen für das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes und gibt nützliche Tipps im Umgang mit den Masken. Denn was für viele Klinikmitarbeiter inzwischen zur Regel geworden ist, ist insbesondere für Patienten, Angehörige und auch Bürgerinnen und Bürger ungewöhnlich. Da stellt sich schon so manche Frage: Was muss ich beim Auf- und Absetzen der Maske beachten? Wann sollte die Maske gewechselt werden? Und wie können Brillenträger das Beschlagen der Gläser verhindern? Elisabeth Kock und Ulrich Würfel, Hygienefachkräfte am Helios Klinikum Schleswig, klären auf.

"Wichtig ist, dass die Maske eng anliegt, Mund und Nase bedeckt und bis unters Kinn reicht, damit sie nicht verrutschen kann", sagt Hygienefachkraft Ulrich Würfel. Am besten sollte man die Maske vor einem Spiegel aufsetzen, um den optimalen Sitz kontrollieren zu können - im Alltag kann man sich zum Beispiel auch mit der Fensterscheibe des Autos behelfen. Vor dem Auf- und nach dem Absetzen der Maske sollte man sich nach Möglichkeit gründlich die Hände waschen.

"Viren sammeln sich auf der Innenseite der Maske. Das sollte man beim Absetzen und beim Transport der Maske bedenken", so der Experte. Die Maske deshalb nicht mit der Innenseite auf Oberflächen ablegen. Wer nach dem Einkaufen ins Auto oder aufs Fahrrad steigt und keinen Kontakt zu anderen Menschen hat, kann die Maske dann auch ablegen und sie zuhause entsprechend der hygienischen Empfehlungen reinigen.

"Die Alltagsmaske sollte gewechselt bzw. gewaschen werden, wenn sie durchfeuchtet ist. Einweg-Masken müssen nach dem Tragen entsorgt werden - Idealerweise in einem Mülleimer mit verschließbarem Deckel", weiß Hygienefachkraft Elisabeth Kock. Grundsätzlich sollten Alltagsmasken bei 60 Grad Celsius in der Waschmaschine gewaschen werden. Wer die Waschmaschine nicht täglich laufen lassen möchte, kann auch eine ausreichende Menge Wasser im Wasserkocher erhitzen, die Alltagsmaske in eine hitzebeständige Schale legen und mit dem heißen Wasser übergießen.

Brillenträger kennen das Problem: Beim Ein- und Ausatmen mit Maske beschlagen regelmäßig die Gläser. "Wenn das passiert, liegt die Maske nicht richtig bzw. eng genug an, sodass die Atemluft am oberen Rand entweichen kann", erklärt sie. In diesem Fall noch mal den Sitz der Maske kontrollieren und den Bügel richten und an die eigene Gesichtsform anpassen.

Alltagsmasken dienen nicht dem Eigenschutz, sondern sollen dafür sorgen, dass der Träger/die Trägerin andere Menschen vor einer Tröpfcheninfektion schützt. Deshalb gilt weiterhin: Unbedingt den Sicherheitsabstand von mind. 1,5 Metern zu anderen Menschen einhalten und das Gesicht - insbesondere Mund, Nase und Augen - nicht mit den Händen berühren.

 

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Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit insgesamt rund 110.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören unter dem Dach der Holding Helios Health die Helios Kliniken in Deutschland sowie Quirónsalud in Spanien. Rund 21 Millionen Patienten entscheiden sich jährlich für eine medizinische Behandlung bei Helios. 2019 erzielte das Unternehmen einen Gesamtumsatz von 9,2 Milliarden Euro.

In Deutschland verfügt Helios über 86 Kliniken, 123 Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und sieben Präventionszentren. Jährlich werden in Deutschland rund 5,6 Millionen Patienten behandelt, davon 4,4 Millionen ambulant. Helios beschäftigt in Deutschland fast 69.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2019 einen Umsatz von rund sechs Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks "Wir für Gesundheit". Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

Quirónsalud betreibt 51 Kliniken, 71 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden hier rund 15,4 Millionen Patienten behandelt, davon 14,6 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt rund 37.500 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2019 einen Umsatz von über drei Milliarden Euro.

Helios Deutschland und Quirónsalud gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius.

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