Eine kuschelige Herzensangelegenheit
Herzkissen für Brustkrebspatientinnen

Eine kuschelige Herzensangelegenheit

Schleswig

Mit viel Freude, Engagement und Herzblut hat der Ortskulturring (OKR) Neuberend in den vergangenen Wochen zahlreiche Herzkissen genäht. Regelmäßig verschenken sie die weichen Herzen an Brustkrebspatientinnen. Mit drei großen Beuteln im Gepäck kamen Evelyn Schaffer und Wenke Mees ins Helios Klinikum Schleswig und überreichten Gynäkologin und Psychoonkologin Dr. Silke Bertram 40 Herzkissen für ihre Patientinnen. Die liebevoll in Handarbeit gefertigten, bunten Kissen sind Trostspender und Mutmacher zugleich.

Bei den Patientinnen sind diese speziell geformten Kissen sehr beliebt. „Denn sie sind so viel mehr als ein trostspendendes, farbenfrohes Geschenk in den schweren Stunden des Krankenhausaufenthaltes und der Therapie“, weiß Dr. Silke Bertram, Oberärztin und Psychoonkologin der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe. Bei Frauen mit Brustkrebs lindern diese Kissen unter den Arm geklemmt den Wund- und Druckschmerz nach einem chirurgischen Eingriff. Auch Schwellungen an Brust und Arm sind durch das Kissen besser zu ertragen.

„Aus Überzeugung etwas Gutes tun“, nennt Wenke Mees vom Ortskulturring Neuberend als Grund, warum sie und ihre Mitstreiterin Evelyn Schaffer das Projekt Herzkissen gestartet haben. Vor allem in der Corona-Pandemie und dem Wegfall von Veranstaltungen des Ortskulturrings nutzten acht Damen das Nähen als Gemeinschaftsprojekt auf Distanz. „Die Kissen werden nach einem speziellen Schnitt aus Baumwollstoffen und einer besonderen Füllwatte genäht“, erklärt Evelyn Schaffer. „Die Stoffe für die 40 Kissen hat Herr Krull aus Schaalby zur Verfügung gestellt, die Füllwatte finanzieren wir selbst.“ Vom Stoffe waschen, bügeln, über das Zuschneiden bis hin zum zusammenheften und bereitstellen – Wenke Mees und Evelyn Schaffer haben alles selbst organisiert. Und auch die Rückgabe der fertigen Kissen durch die fleißigen Näherinnen funktionierte nahezu kontaktlos.

Der Bedarf an Herzkissen ist groß und ist im Helios Klinikum Schleswig immer wieder ein ganz besonderes Geschenk für die Patientinnen. „Dank der vielen fleißigen Helferinnen können wir allen brustkrebserkrankten Frauen in unserer Onkologischen Ambulanz oder auch auf der Frauenstation so ein Herz schenken“, freut sich Dr. Bertram. Für dieses ehrenamtliche Engagement bedankt sie sich auch im Namen aller betroffenen Frauen. „Diese mit viel Liebe genähten Kissen zaubern immer ein Lächeln auf das Gesicht unserer Patientinnen.“

Die Idee für das „Heart Pillow Project“ brachte die dänische Krankenschwester Nancy Friis-Jensen 2006 aus den USA nach Europa. Sie entwickelte den Schnitt für diese speziellen Kissen und begann ihre Idee "Herzkissen für Brustkrebspatientinnen – verschenkt von Herz zu Herz" zu verbreiten. Die spezielle Form der Kissen soll die Schmerzen nach einer Operation lindern. Durch die längeren „Ohren“ der Herzen können sich Patientinnen das Kissen unter die Achsel klemmen und so die Narben von Druck entlasten. Heute gibt es eine Vielzahl an Gruppen, die gemeinsam für den guten Zweck nähen und vielen Krebspatienten eine Freude machen.

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Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit insgesamt rund 120.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören unter dem Dach der Holding Helios Health die Helios Kliniken in Deutschland sowie Quirónsalud in Spanien und Lateinamerika. Rund 20 Millionen Patienten entscheiden sich jährlich für eine medizinische Behandlung bei Helios. 2020 erzielte das Unternehmen einen Gesamtumsatz von 9,8 Milliarden Euro.

In Deutschland verfügt Helios über 89 Kliniken, rund 130 Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und sechs Präventionszentren. Jährlich werden in Deutschland rund 5,2 Millionen Patienten behandelt, davon 4,1 Millionen ambulant. Helios beschäftigt in Deutschland 73.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2020 einen Umsatz von 6,3 Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

Quirónsalud betreibt 52 Kliniken, davon sechs in Lateinamerika, 70 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden hier rund 15 Millionen Patienten behandelt, davon 14,1 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt rund 40.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2020 einen Umsatz von 3,5 Milliarden Euro.

Helios Deutschland und Quirónsalud gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius.

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