Aus Gesundheits- und Krankenpfleger wird Pflegefachmann und Pflegefachfrau
Ausbildung Pflege

Aus Gesundheits- und Krankenpfleger wird Pflegefachmann und Pflegefachfrau

Schleswig

Bye Bye Altenpfleger und Krankenpfleger – willkommen Pflegefachfrau/-mann! Die Reform des Pflegeberufegesetzes macht den Weg frei für die generalisierte Pflegeausbildung und erleichtert damit den breiten Zugang in das Berufsbild Pflege. Auch das Helios Bildungszentrum Schleswig bereitet sich auf das neue Ausbildungskonzept vor. Start des ersten Kurses ist am 1. März 2020.

Universeller soll sie sein, die neue Ausbildung zum Pflegefachmann und Pflegefachfrau. In drei Jahren werden die Auszubildenden auf alle pflegerischen Arbeitsbereiche vorbereitet - zu sogenannten Generalisten ausgebildet. Dies bringt eine große Herausforderung und ein Umdenken für die Lehrkräfte an den Schulen und für die Pflegekräfte in den Kliniken mit sich. Deshalb ist es wichtig, bei allen Beteiligten ein neues berufliches Selbstverständnis zu entwickeln: Neben der Befähigung aller Altersstufen in allen Settings, akuter, stationärer und ambulanter Pflege, zu versorgen, werden in dem Ausbildungsziel explizit die Fähigkeit des Wissenstransfers und die Selbstreflexion gefordert. Außerdem muss die Pflege unter Berücksichtigung professioneller Ethik erfolgen: "Dies in Theorie und Praxis zu implementieren, erfordert ein innovatives Lehr-Lernkonzept mit einer gut aufeinander abgestimmten Theorie und Praxis", erklärt Kirsten Langanki, Schulleiterin des Helios Bildungszentrum Schleswig.

Sie sieht positiv in die Zukunft: "Wir haben die Chance etwas zu verbessern." Der Beruf wird breiter aufgestellt, Nachwuchskräften mehr Eigenverantwortung zugetraut und grundsätzlich bessere Aufstiegs- und Entwicklungsmöglichkeiten geboten. "Drei Jahre reichen so oder so nicht aus, um alles Wissen zu vermitteln", sagt die Schulleiterin. "Wir als Bildungsträger sehen unsere Aufgabe eher darin, Kompetenz und Lernmethoden zu vermitteln, denn Pflege bedeutet lebenslanges Lernen."

Die Ausbildung zum Pflegefachmann oder Pflegefachfrau hat es in sich. Knackig und umfangreich, beschreibt Langanki, die Ausbildung. 2100 Theoriestunden und 2500 Praxisstunden müssen für einen erfolgreichen Abschluss absolviert werden. Klassische Unterrichtsfächer gibt es nicht mehr. "Kompetenzerwerb" steht jetzt auf dem Lehrplan. Hauptaugenmerk liegt auf der Versorgung - ob nach Operationen, in der Notfallambulanz, Forensik, Reha und auch das Thema Sterbehilfe und Pflegeplanung gehört in den Unterricht. Hauptbestandteile des Lehrplans sind die menschliche Anatomie, Krankheitslehre, Pflege und Kommunikation, aber auch Themen aus der Sozialwissenschaft. Und auch Vokabeln pauken, heißt es: "Man lernt mit den medizinischen Fachbegriffen quasi eine ganz neue Fremdsprache. Die Kommunikation mit den Ärzten ist enger denn je geworden", so Kirsten Langanki, die noch den Beruf der Krankenschwester gelernt hat.

Wer den Beruf der Pflegefachfrau oder des Pflegefachmanns ergreifen möchte, ist im Helios Bildungszentrum Schleswig bestens aufgehoben. Für den Ausbildungsbeginn 1. März 2020 bzw. 1. September 2020 werden Bewerbungen entgegengenommen. Bei Fragen steht Ihnen das Team des Bildungszentrums, Tel.: 04621 83-1446 sowie die Personalabteilung am Standort Schleswig, Tel.: 04621 812-2320 gerne zur Verfügung.

Ein Beruf mit Zukunft

Die Pflege hat sich in den letzten Jahren stark weiterentwickelt und nimmt immer mehr Verantwortung wahr. Auf Augenhöhe mit den ärztlichen Gremien bei Helios entwickelt die Fachgruppe Pflege Konzepte, um den wachsenden Anforderungen des Berufsbildes aktiv zu begegnen. Zahlreiche Weiterbildungen eröffnen den Pflegekräften Karriereperspektiven von der Fachspezialisierung bis zu Management und Forschung. Erste Einblicke und Erfahrungen in die Arbeit der Pflegenden kann ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ), der Bundesfreiwilligendienst oder ein Praktikum im Helios Klinikum Schleswig ermöglichen.

 

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Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit insgesamt rund 100.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören unter dem Dach der Holding Helios Health die Helios Kliniken in Deutschland und Quirónsalud in Spanien. Rund 19 Millionen Patienten entscheiden sich jährlich für eine medizinische Behandlung bei Helios. 2018 erzielte das Unternehmen in beiden Ländern einen Gesamtumsatz von 9 Milliarden Euro.

In Deutschland verfügt Helios über 86 Kliniken, 126 Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und 10 Präventionszentren. Jährlich werden in Deutschland rund 5,3 Millionen Patienten behandelt, davon 4,1 Millionen ambulant. Helios beschäftigt in Deutschland mehr als 66.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2018 einen Umsatz von rund 6 Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks "Wir für Gesundheit". Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

Quirónsalud betreibt 47 Kliniken, 57 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden hier rund 13,3 Millionen Patienten behandelt, davon 12,9 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt rund 34.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2018 einen Umsatz von rund 3 Milliarden Euro. Helios Deutschland und Quirónsalud gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius.

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