Leistungen

Unsere Leistungen der Proktologie

Die Enddarmchirurgie, medizinisch Proktologie, hat im Behandlungsspektrum unserer Klinik einen festen Stellenplatz. Schwerpunkte sind die Fistelchirurgie, die Behandlung von Hämorrhoiden, chronischer Verstopfung und der Stuhlinkontinenz.

Erkrankungen des Enddarmes führen zu gravierenden Einschränkungen der Lebensqualität und sind mit hohem Leidensdruck verbunden. Trotzdem scheuen viele Betroffene aus Schamgefühl und Unwissenheit, sich einem Arzt anzuvertrauen.

  • Hämorrhoiden Grad II-IV: Analvenenthrombosen, Marisken
  • Analfissuren
  • Eitrige Erkrankungen des Anus: Abszesse, Fisteln (auch rectovaginal)
  • Perianale Hauterkrankungen: Pyodermie, Acne conglobata, Condylome
  • Pilonidalsinus: Abszesse und Fisteln
  • Darmvorfall: äußerer und innerer Rektumprolaps (Intussuszeption)
  • gutartige Tumore/Polypen
  • Schließmuskelschwächen und -schäden
  • Stuhlinkontinenz I-III Grades: sensorischer, muskulosphinkterer oder neurogener Ursache
  • Verstopfung/ Entleerungsstörungen: ODS (Obstruktives Defäkationssyndrom)
  • Proktoskopie, Rektoskopie, Koloskopie
  • Endorectaler Ultraschall
  • MR-Defäkographie
  • Messung der Kolontransitzeit
  • MRT, CT, Durchleuchtung

Klassische Operationsverfahren zur Behandlung von Hämorrhoiden, Fisteln, Fissuren und Abszessen
Minimal-invasive Verfahren zur Behandlung von Hämorrhoiden, Rectocele, Prolaps und Polypen (LONGO, STARR, TAEM)

Zur Behandlung der Stuhlinkontinenz:

1. Schließmuskelrekonstruktion

2. Minimal-invasive Verfahren:

  • Sakrale Neuromodulation (SNM) mit Implantation eines Beckenbodenschrittmachers nach erfolgreicher Teststimulation
  • Schließmuskelersatzverfahren - Implantation eines künstlichen Schließmuskels

3. Anlage eines künstlichen Darmausganges (Anus praeter)

Proktologische Sprechstunde

In der proktologischen Sprechstunde erfolgen im vertraulichen Gespräch die ausführliche Erhebung der Krankengeschichte und die erste orientierende proktologische Untersuchung.

Akute Notfälle werden umgehend versorgt.

Bei den anderen proktologischen Erkrankungen erfolgt zunächst die weitere spezielle Diagnostik in enger Zusammenarbeit mit den Fachabteilungen Radiologie, Gastroenterologie und Gynäkologie.

Erst nach umfangreicher Diagnostik werden die konservativen und operativen Behandlungsmöglichkeiten erörtert und ein Behandlungsplan festgelegt.