Fragen rund um die Geburt

Fragen rund um die Geburt

Die Geburt des eigenen Kindes zählt wohl zu einprägensten Erlebnissen im Leben. Nicht nur in Coronazeiten treten viele Fragen auf. Wir haben hier die wichtigsten zusammengetragen.

Väter oder eine andere Vertrauensperson dürfen die werdende Mutter in den Kreißsaal begleiten. Dazu ist folgendes zu beachten:
- es dürfen keine Corona-verdächtigen Symptome vorliegen
- der Vater/die Begleitperson muss einen Symptomfragebogen ausfüllen 
- Vorlegen eines negativen SARS Cov-2- Tests, der nicht älter als 48 Stunden ist
- der Vater/die Begeleitperson darf sich nur im Kreißsaal aufhalten

Der Papa darf nach der Geburt mit negativem Covid-Test in der Zeit von 14:00 bis 18:00 Uhr für eine Stunde zu Besuch kommen.

Welche Tests wir akzeptieren, erfahren Sie hier.

Auch im Kreißsaal gilt grundsätzlich eine Maskenpflicht. Alle, die sich in unserer Einrichtung aufhalten, sollen jederzeit einen Mund-Nasen-Schutz tragen und die Abstands- und Hygieneregeln einhalten. Befinden Sie sich alleine im Kreißsaal, können Sie die Maske abnehmen.

Die Anmeldung zu einer regulären Geburt sollte circa ab der 32. Schwangerschaftswoche erfolgen. Besondere Anliegen oder bestimmte Risikoschwangerschaften sollten bereits eher angemeldet werden. Bitte nutzen Sie dafür gerne unsere Hebammensprechstunde. Die Anmeldung dazu erfolgt unter:  034204-80-8560

Jede Frau erlebt die Entbindung anders, denn das Schmerzempfinden variiert stark. Es gibt verschiedene Möglichkeiten für eine schmerzarme Geburt. Wie bieten zum Beispiel sanft krampflösende und schmerzlindernde Mittel in Form von Tabletten, Zäpchen, Spritzen oder Infusionen, Peridualanästhesie (PDA) oder Aromatherapie an. Wenn Sie mögen, können Sie auch ein entspannendes Bad nehmen. Auf Wunsch ist auch eine Wassergeburt möglich. Lachgas wird bei uns nicht eingesatzt.

Wir bieten in unserer Gebärwann weiterhin Wassergeburten an. Während der Wassergeburt werden Aufzeichnungen der kindlichen HErztöne und Kontrolluntersuchungen des Muttermundes durchgeführt. Aufgrund von medizinischen Gründen ist es möglich, dass wir Sie bitten müssen, die Gebärwanne zu verlassen. Von einer Medikamentengabe, vor allem von Schmerzmitteln, sehen wir prinzipiell während einer Wassergeburt ab.

Es gibt auch Einschränkungen, wann eine Wassergeburt nicht möglich ist - etwas bei Risikogeburten oder bestimmten Erkrankungen der Mutter. In diesen Fällen besprechen wir gerne mit Ihnen individuelle Alternativen.

Wir haben in unserer Klinik eine angeschlossenen Kinder- und Jugendmedizin mit liebevollen und erfahrenen Ärzten. Jedes Baby wird nach der Geburt angeschaut, ob es gesund ist und ob alle Reflexe funktionieren, wie sie es sollen. Manche Babys haben ganz am Anfang ein paar Anpassungsstörungen. Auch da sind unsere Kinderärzte für die Kleinsten da und stehen auch den Müttern und Vätern beratend zur Seite.

In der Regel gehen Sie gemeinsam mit Ihrem Baby auf unsere Wochenbettstation und bleiben nach der Entbindung hier noch zwei, drei Tage. Sollte das Baby viel zu früh auf die Welt gekommen sein oder aus anderen Gründen nochmal einer besonderen medizinischen Beobachtung bedürfen, dann wird Ihr Baby auf die Kinderstation verlegt. Sie können dann aber trotzdem immer in der Nähe Ihres Babys sein.

Aktuell darf leider keine Begleitperson mit in den Kreißsaal oder OP.

Unter der Maßgabe, dass ein negativer Covid-Abstrich vorgewiesen werden kann, haben die frisch gebackenen Väter die Möglichkeit, Ihre kleine Familie trotz der Besuchereinschränkungen im Wochenbett zu besuchen.

Informationen zu den aktuellen Besucherregelungen und Covid-Abstrichen erfahren Sie hier.