Das Bauchaortenaneurysma frühzeitig erkennen

Das Bauchaortenaneurysma frühzeitig erkennen

Salzgitter

Helios Klinikum Salzgitter lädt zum Vortrag am 16. Januar ein

Albert Einstein, Thomas Mann und Charles de Gaulle sind an einem geplatzten Bauchaortenaneurysma gestorben. Oft unbemerkt, lauert die die Gefahr vor allem in den Bäuchen der Männer. Wenn es reißt, wird es lebensgefährlich. Ein Ultraschallscreening für Männer ab 65 Jahren soll das jetzt ändern.

Unter einem Aneurysma versteht man eine krankhafte Erweiterung von Blutgefäßen. Diese Ausweitung kann alle Schlagadern des menschlichen Körpers betreffen, am häufigsten ist aber die Hauptschlagader im Bauch (Aorta) betroffen. Sollte die Hauptschlagader platzen, ist dies ein lebensbedrohliches Ereignis.  „Um eine solche Notfallsituation zu vermeiden, ist es wichtig, frühzeitig zu erkennen, ob eine Ausweitung der Bauchschlagader vorliegt. Die gesetzlichen Krankenkassen bieten jetzt Männern ab 65 Jahren ein Ultraschalluntersuchung der Bauchschlagader an. Die Kosten der Früherkennungsuntersuchung werden von der Krankenkasse übernommen“, erklärt Dr. med. Kai Röttger, Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie des Helios Klinikum Hildesheim. „Das Problem ist, dass ein Aneurysma häufig vom Patienten gar nicht bemerkt wird, da es nur sehr selten mit Schmerzen einhergeht.  Umso wichtiger ist es, dass man eine Vorsorgeuntersuchung mit Ultraschall durchführt.  Hierbei kann ein Aneurysma sicher nachgewiesen werden“, so Dr. med. Stefan Bernhardt-Schütze, Oberarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie am Helios Klinikum Salzgitter.

Welche Möglichkeiten es gibt, Erweiterungen der Bauchschlagader nachzuweisen und zu behandeln, erklärt Dr. med. Kai Röttger, Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie des Helios Klinikum Hildesheim, zusammen mit Dr. med. Stefan Bernhardt-Schütze, Oberarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie am Helios Klinikum Salzgitter, im Vortrag aus der Veranstaltungsreihe „Patientenforum“. Der Vortrag findet am Dienstag, den 16. Januar 2018, um 17 Uhr im Vortragsraum des Helios Klinikums Salzgitter statt. Der Eintritt ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.  

 


Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit mehr als 100.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören die Helios Kliniken in Deutschland und Quirónsalud in Spanien. 15 Millionen Patienten entscheiden sich jährlich für eine medizinische Behandlung bei Helios. In Deutschland verfügt Helios über 111 Akut- und Rehabilitationskliniken, 89 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), vier Rehazentren, 17 Präventionszentren und 12 Pflegeeinrichtungen. Jährlich werden in Deutschland rund 5,2 Millionen Patienten behandelt, davon 3,9 Millionen ambulant. Helios beschäftigt in Deutschland mehr als 73.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2016 einen Umsatz von rund 5,8 Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin. Quirónsalud betreibt in Spanien 43 Kliniken, 44 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für Betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden in Spanien über 9,7 Millionen Patienten behandelt, davon 9,4 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt mehr als 35.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2016 einen Umsatz von rund 2,5 Milliarden Euro. Helios und Quirónsalud gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius.

 

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