Aktuelles Besuchsverbot

Aufgrund der aktuellen Pandemieentwicklung gilt bei uns derzeit leider ein Besuchsverbot.

Weitere Informationen sowie Ausnahmen finden Sie hier.

(0800) 8 12 34 56 Ihre Ansprechpartner Helios Corona-Hotline
„Volkskrankheit Prostatavergrößerung: Folgen für den Patienten und aktuelle Behandlungsstrategien“
Pressemitteilung
Vortrag aus der Reihe Helios-Patientenforum

„Volkskrankheit Prostatavergrößerung: Folgen für den Patienten und aktuelle Behandlungsstrategien“

Salzgitter

Prof. Dr. med. Christoph Wiesner, Chefarzt der Klinik für Urologie, referiert am 12. November im Foyer des Helios Klinikums Salzgitter

Starker und häufiger Harndrang, abgeschwächter Harnstrahl oder Schwierigkeiten beim Wasserlassen – das sind Symptome, die auf eine gutartige Prostatavergrößerung (Benigne Prostatahyperplasie, BPH) hinweisen können. Mit zunehmendem Alter kann die Prostata, aufgrund eines hormonellen Ungleichgewichts, verschiedene Beschwerden verursachen. Über Diagnostik und moderne Behandlungsmethoden spricht Prof. Dr. med. Christoph Wiesner, Chefarzt der Klinik für Urologie am Helios Klinikum Salzgitter, am Dienstag, 12. November, um 17 Uhr. Der erfahrene Urologe lädt alle Interessierten zu seinem Vortrag „Volkskrankheit Prostatavergrößerung: Folgen für den Patienten und aktuelle Behandlungsstrategien“ ins Foyer des Klinikums an der Kattowitzer Straße 191 ein. 

Die Prostata ist eine kleine kastaniengroße Drüse unter der Blase. Sie kann schon ab dem Alter von 35 Jahren allmählich an Volumen zunehmen. Über 70 Prozent der Männer sind bereits im Alter von 70 Jahren von der Symptomatik der Prostatavergrößerung betroffen. Mit fortgeschrittenen Jahren wird bei nahezu allen Männern eine gutartige Vergrößerung der Prostata diagnostiziert. „Hier handelt es sich aber nicht in jedem Fall um eine schwerwiegende Krankheit wie Prostatakrebs. Eine Vergrößerung der Vorsteherdrüse führt auch nicht gleich zu Beschwerden“, erläutert der Chefarzt.  

Verschiedene Therapien und Behandlungsoptionen

Da hinter den Beschwerden verschiedene Krankheiten stecken können, ist es wichtig, diese frühzeitig beim Urologen abklären zu lassen. Standardisierte Fragebögen, Ultraschalluntersuchungen und moderne Untersuchungsmethoden helfen, die richtige Diagnose zu stellen und das Ausmaß der Erkrankung einzuschätzen. „Je nach Ausprägung stehen unseren Patienten im Helios Klinikum Salzgitter verschiedene Therapien sowie Behandlungsoptionen zur Verfügung“, so der Chefarzt.

Keine großen Operationen mehr erforderlich

Zunächst wird medikamentös versucht, die Prostata zu verkleinern, den Kompressionsdruck zu verringern und die Blase in ihrer Überaktivität zu dämpfen. Bei Versagen der konservativen medikamentösen Therapie ist eine operative Behandlung erforderlich. „Diese kann bei den allermeisten Patienten minimal-invasiv durch die Harnröhre entweder mittels bipolarer Elektroschlinge oder Laserbehandlung (Greenlight Laser) erfolgen“, erläutert Prof. Wiesner. Neben dem kurzen Krankenhausaufenthalt, wenig Schmerzen und schneller Erholung haben die Methoden zudem den Vorteil, dass sogar Patienten unter blutverdünnender Therapie behandelt werden können. Eine Wiederaufnahme gewohnter Aktivitäten ist bereits nach wenigen Tagen und einer sofortigen Besserung der Symptome möglich.

Im Rahmen der Vortragsreihe „Helios-Patientenforum“ gibt Prof. Dr. med. Christoph Wiesner den Zuhörern am 12. November um 17 Uhr einen kompakten Überblick über den derzeitigen medizinischen Stand. Alle Interessierten sind eingeladen. Der Eintritt ist kostenlos. Nach dem Vortrag haben die Interessierten die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Weitere Informationen gibt es unter: www.helios-gesundheit.de/salzgitter.

---

Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit insgesamt rund 100.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören unter dem Dach der Holding Helios Health die Helios Kliniken in Deutschland und Quirónsalud in Spanien. Rund 19 Millionen Patienten entscheiden sich jährlich für eine medizinische Behandlung bei Helios. 2018 erzielte das Unternehmen in beiden Ländern einen Gesamtumsatz von 9 Milliarden Euro.

In Deutschland verfügt Helios über 86 Kliniken, 126 Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und 10 Präventionszentren. Jährlich werden in Deutschland rund 5,3 Millionen Patienten behandelt, davon 4,1 Millionen ambulant. Helios beschäftigt in Deutschland mehr als 66.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2018 einen Umsatz von rund 6 Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

Quirónsalud betreibt 47 Kliniken, 57 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden hier rund 13,3 Millionen Patienten behandelt, davon 12,9 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt rund 34.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2018 einen Umsatz von rund 3 Milliarden Euro. Helios Deutschland und Quirónsalud gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius.