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„Plötzlicher Herztod: Wie kann man sich davor schützen?“
Pressemitteilung

„Plötzlicher Herztod: Wie kann man sich davor schützen?“

Salzgitter

Vortrag mit Programm: Dr. med. Ludger Mazur, Leitender Oberarzt der Klinik für Kardiologie, referiert im Rahmen der Herzwochen der Deutschen Herzstiftung am 27. November im Helios Klinikum Salzgitter

Von einer Sekunde auf die andere schlägt er zu: der plötzliche Herztod. Die Betroffenen, überwiegend Menschen im höheren Alter, Männer häufiger als Frauen, sinken in sich zusammen, reagieren nicht mehr und haben keinen fühlbaren Puls. Spätestens nach einer Minute kommt es zum Atemstillstand. Bereits nach fünf Minuten treten irreversible Gehirnschäden auf.

„Plötzlicher Herztod: Wie kann man sich davor schützen?" lautet das Motto der diesjährigen Herzwochen der Deutschen Herzstiftung. Das Helios Klinikum Salzgitter beteiligt sich an der wichtigen Aufklärungskampagne mit einem Vortrag. Dr. med. Ludger Mazur, Leitender Oberarzt der Klinik für Kardiologie am Helios Klinikum Salzgitter, referiert zum Thema am 27. November um 17 Uhr im Foyer des Klinikums.  

Jedes Jahr sterben in Deutschland 60.000 Menschen am plötzlichen Herztod. Dabei kommt dieser nicht immer aus heiterem Himmel. Häufig kündigt er sich vor dem Ereignis mit Warnzeichen wie Atemnot, Herzklopfen oder Brustschmerzen an. Nur eine Minderheit reagiert sofort. Dabei könnte sich jeder schützen, indem er die Warnsignale erkennt und frühzeitig behandeln lässt.

Wer ist gefährdet?

„Die ernstzunehmenden Vorboten eines Herzstillstands und zu Grunde liegenden Erkrankungen sind bekannt. Leider werden diese Warnzeichen oft ignoriert oder fehlgedeutet", erklärt der Kardiologe Dr. med. Ludger Mazur. Ein plötzlicher Herztod kann verschiedene Ursachen haben, wie zum Beispiel die koronare Herzkrankheit, Herzmuskelentzündungen, Bluthochdruck, Diabetes oder Fettstoffwechselstörungen. Alkohol oder Rauchen gehören zu weiteren Risikofaktoren. Bei jüngeren Menschen spielen auch erbliche Faktoren eine große Rolle.
„Die Häufigkeit des plötzlichen Herztodes lässt sich deutlich reduzieren. Die wichtigste Strategie gegen den plötzlichen Herztod besteht darin, ein erhöhtes Risiko frühzeitig zu erkennen und konsequent zu behandeln – auch wenn noch keine Herzbeschwerden vorliegen", betont der Oberarzt.

In seinem Vortrag aus der Reihe „Helios-Patientenforum" am 27. November möchte der Kardiologe informieren, wie das am besten gelingt, wie es zu diesen bedrohlichen Herzkrankheiten kommt, mit welchen Symptomen sie sich bemerkbar machen und wie man sich am effektivsten schützen kann. Selbstverständlich steht er auch für Fragen aus dem Publikum zur Verfügung. Der Eintritt ist kostenlos. Weitere Informationen gibt es unter: www.helios-gesundheit.de/salzgitter.

Leben retten heißt Erste Hilfe leisten

Wenn eine Person plötzlich bewusstlos zusammenbricht und ein Herztod droht, sollte der Ersthelfer nicht zögern. Schnelles Handeln ist sehr wichtig, denn jede Minute zählt:
- Rufen Sie die 112 an
- Beginnen Sie mit der Herzdruckmassage. Im Wechsel macht man 30
Herzdruckmassagen (im schnellen Rhythmus) über dem Brustbein und 2 Mund-zu-Mund- oder Mund-zu-Nase-Beatmungen
- Lassen Sie sich von anderen dabei helfen

Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit insgesamt rund 100.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören unter dem Dach der Holding Helios Health die Helios Kliniken in Deutschland und Quirónsalud in Spanien. Rund 19 Millionen Patienten entscheiden sich jährlich für eine medizinische Behandlung bei Helios. 2018 erzielte das Unternehmen in beiden Ländern einen Gesamtumsatz von 9 Milliarden Euro.

In Deutschland verfügt Helios über 86 Kliniken, 126 Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und 10 Präventionszentren. Jährlich werden in Deutschland rund 5,3 Millionen Patienten behandelt, davon 4,1 Millionen ambulant. Helios beschäftigt in Deutschland mehr als 66.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2018 einen Umsatz von rund 6 Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit". Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

Quirónsalud betreibt 47 Kliniken, 57 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden hier rund 13,3 Millionen Patienten behandelt, davon 12,9 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt rund 34.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2018 einen Umsatz von rund 3 Milliarden Euro. Helios Deutschland und Quirónsalud gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius.