Wenn Medikamente versagen: Sakrale Neuromodulation

Alternative Behandlungsmöglichkeit bei überaktiver oder schlaffer Harnblase.

Bei der überaktiven Harnblase kommen regelhaft Medikamente zum Einsatz, die die Blase dämpfen. Bei Blasenentleerungsstörungen aufgrund eines schlaffen Blasenmuskels müssen die Betroffenen sich häufig regelmäßig selbst katheterisieren. In beiden Fällen kann manchen Patienten als alternative Behandlungsmöglichkeit eine Stimulation des Sakralnerven – die sakrale Neuromodulation – angeboten werden.

Hierbei wird – zunächst probeweise – durch das Einsetzen einer Spezialelektrode herausgefunden, ob sich mit dieser Methode die Beschwerden lindern oder gar ganz aufheben lassen. Bei einem Erfolg kann dann ein Neuromodulator – ähnlich einem Herzschrittmacher – oberhalb des Gesäßes unter die Haut implantiert werden.

Diese innovative Therapie wird ebenfalls bei Fällen von Stuhlinkontinenz oder chronischer Verstopfung (Obstipation) eingesetzt. Die Kosten für das Verfahren werden hierbei von der gesetzlichen Krankenversicherung komplett übernommen.

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Prof. Dr. med. Christoph Wiesner

Chefarzt der Klinik für Urologie
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