Die nachgeburtliche Betreuung erfolgt in den ersten zwei Stunden durch unsere Hebammen im Kreißsaal. In dieser Zeit geben Ihnen die Hebammen bereits Hilfestellungen und Tipps beim ersten Stillen. Ein ungestörter familiärer Mutter-Kind-Kontakt von Anfang an kann auch nach einem Kaiserschnitt erfolgen.
Nachdem Sie Ihr Baby geboren haben, bleiben Sie noch für einige Zeit zur Betreuung im Krankenhaus. In dieser Zeit geben Ihnen die Hebammen bereits Hilfestellung und Tipps beim ersten Anlegen des Kindes an die Brust. Wir wünschen Ihnen einen ungestörten familiären Mutter-Kind-Kontakt von Anfang an und versuchen so wenig wie möglich zu stören. Ebenso wird das Bonding von uns gefördert und unterstützt.

Eltern geben Ihrem Kind etwas ganz Wichtiges, das es durch sein ganzes Leben begleiten wird: Urvertrauen. Am Anfang hilft die Biologie des Körpers dabei ganz kräftig mit: Während der Geburt wird der Botenstoff Oxytocin im Gehirn der Mutter ausgeschüttet - als Reaktion auf die Weitung des Muttermundes.

Man nennt dieses Hormon auch Bindungs- oder Liebeshormon. Viele Frauen berichten von einem glücklichen, fast rauschhaften Zustand und empfinden tief für das kleine Bündel, dass ihnen auf die Brust gelegt wird. Wenn das Baby dann beginnt zu saugen, erhält die Mutter eine zweite Dosis Oxytocin, weshalb es für die Beziehung zwischen Mutter und Kind so wichtig ist, zu stillen. Beim sogenannten Bonding der ersten gemeinsamen Zeit nach der Geburt, lernen Eltern und Kind sich kennen.

Der Blick- und Hautkontakt fördert die emotionale Nähe. Das Baby wird ruhiger und entspannter. Die Folge: Die Mutter fühlt sich selbstsicherer. Dieses Gefühl der Kompetenz beeinflusst die weitere Mutter-Kind-Beziehung positiv. Es ist sozusagen der Startschuss für eine gute Elternschaft.