Mädchenherzen schlagen schneller
Besuch des Schömberger Kindergartens "Arche Noah"

Mädchenherzen schlagen schneller

Rottweil

Montagmorgen, halb 10 in der Helios Klinik Rottweil: 14 gespannte Vorschulkinder der Arche Noah aus Schömberg samt Erzieherinnen warten im Foyer. Heute ist ein spannender Tag – die Kinder erleben den Klinikalltag hautnah.

„Wer von euch möchte sehen, wo die Patienten mit dem Krankenwagen ankommen?“, fragt Andrea Schmider, in der Helios Klinik Rottweil für die Unternehmenskommunikation zuständig. Gespannte, zustimmende Zurufe hallen durchs Foyer. „Dann kommt mal alle mit – aber psssssst, die kranken Patienten hier brauchen Ruhe um wieder gesund zu werden“.

Der erste Weg führt in die Liegendanfahrt der Klinik, dort, wo die Rettungswagen jene Patienten einliefern, die Als Notfall in die Klinik kommen.

Weiter geht’s zur Röntgenabteilung. „Wer von euch weiß, wie man herausfindet, ob ein Arm gebrochen ist? Sofort schießen kleine Händchen hoch. „Wenn der Arm wehtut!“, ist einer der kleinen Besucher überzeugt. Und ein anderer weiß: „Da braucht man ein Röntgenbild!“

Im Röntgenraum schauen sich die Kleinen erst zögerlich um, einigen kommt es hier jedoch bekannt vor: „Als ich meinen Arm gebrochen habe, musste ich auch geröntgt werden!“, erzählt eine junge Dame aufgeregt. „Diese Schürzen müssen beim Röntgen angelegt werden, um den Körper vor den Strahlen zu schützen. Möchte die jemand mal anprobieren?“, fragt Julia, Mitarbeiterin der Radiologischen Praxis Rottweil, in die Gruppe. „Ich! Ich! Ich!“, melden sich die Kinder.  Wenn beim Röntgen festgestellt wird, dass der Arm gebrochen ist, muss ein Gips gemacht werden. An Freiwilligen für einen Gips mangelt es nicht, und so macht sich Ourania Bouchouri, Pflegekraft aus der Zentralen Notaufnahme, ans Werk. „Wir benutzen in den meisten Fällen einen Kunststoffgips. Dazu messe ich den Arm der Patientin ab, schneide das Material entsprechend zu und befeuchte es. Durch den Wasserkontakt wird das Material aktiviert und härtet beim Trocknen aus.“, erklärt sie.

Nächster Halt: Ultraschall. Dr. Roxana Ghiorghe begrüßt die Kinder: „Das ist aber eine große Gruppe. Schön! Wer möchte sich denn mal mit dem Ultraschall untersuchen lassen? Es tut gar nicht weh, nur das Gel ist etwas kalt...“ Eine Freiwillige ist schnell  bereit, sich ihr Herz mittels Ultraschall anschauen zu lassen. „Das sieht doch alles gut aus. Könnt ihr das Schlagen hören? Mädchenherzen schlagen schneller als Jungsherzen!“, erklärt Dr. Ghiorghe den Kindern. Zu hören gibt’s noch mehr: das Blut nämlich, das durch die Halsschlagader fließt. Zum Abschluss erfahren die Kinder, dass Patienten, die zuckerkrank sind, regelmäßig ihr Blut untersuchen müssen. Dass der Piks tatsächlich nicht weh tut, beweist eines der Vorschulkinder und lässt sich von Christin Rapp, die in der Klinik für Innere Medizin arbeitet, einen Tropfen Blut abnehmen. Beim Piksen zuckt sie leicht zusammen, kann jedoch bestätigen: „Das tat gar nicht weh!“.

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Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit mehr  als 100.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören die Helios Kliniken in Deutschland und Quirónsalud in Spanien.

In Deutschland hat Helios 112 Akut- und Rehabilitationskliniken inklusive sieben Maximalversorger in Berlin-Buch, Duisburg, Erfurt, Krefeld, Schwerin, Wuppertal und Wiesbaden, 78 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), vier Rehazentren, 18 Präventionszentren und 13 Pflegeeinrichtungen. Helios ist damit einer der größten Anbieter von stationärer und ambulanter Patientenversorgung in Deutschland und bietet Qualitätsmedizin innerhalb des gesamten Versorgungsspektrums. Helios versorgt in Deutschland jährlich mehr als 5,2 Millionen Patienten, davon rund 1,3 Millionen stationär. Die Klinikgruppe verfügt insgesamt über 35.000 Betten, beschäftigt mehr als 72.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete in Deutschland im Jahr 2016 einen Umsatz von rund 5,8 Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“.

Quirónsalud betreibt 44 Kliniken, 44 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement. Die Gruppe ist in allen wirtschaftlich wichtigen Ballungsräumen Spaniens vertreten. Quirónsalud beschäftigt 35.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete im Jahr 2016 einen Umsatz von rund 2,5 Milliarden Euro.

Helios gehört zum Gesundheitskonzern Fresenius. Sitz der Helios Unternehmenszentrale ist Berlin.

Andrea Schmider

Pressesprecherin, Referentin für Unternehmenskommunikation
Andrea Schmider

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