Operation der inneren Organe

Proktologische Erkrankungen

Die Proktologie beschäftigt sich mit sowohl gut- als auch bösartigen Erkrankungen des Enddarms. In den letzten Jahren haben Dick- und Enddarmerkrankungen stark zugenommen, was nicht zuletzt in unserem hochzivilisierten Lebenswandel (Stress, Bewegungsmangel, unausgewogene Ernährung) begründet liegt.

Meist weisen gut- und bösartige Erkrankungen im Anfangsstadium ähnliche Symptome auf, viele Patienten suchen den Arzt deshalb erst recht spät auf. Dadurch kann wertvolle Zeit verloren gehen.

Diagnosestellung

Um eine Diagnose stellen zu können, findet meistens zunächst eine Enddarmspiegelung statt. Je nach Krankheitsbild kann es auch nötig sein, eine Spiegelung des gesamten Darms durchzuführen.

 

In unserer Klinik stehen uns für diese Untersuchungen modernste Methoden zur Verfügung:

  • Proktoskopie
  • Rektoskopie
  • Darmspiegelung (Koloskopie)
  • Magenspiegelung (Gastroskopie)
  • Anorektale Endsonographie
  • Kapselendoskopie

 

Die Behandlung

Die meisten Erkrankungen des Enddarms können ambulant behandelt werden. Sollte doch eine Operation durchgeführt werden müssen, steht Ihnen unser spezialisiertes Team zur Seite.

 

Wir behandeln folgende Krankheitsbilder:

Jeder Mensch besitzt Hämorrhoiden. Erst wenn diese krankhaft vergrößert sind bereiten sie uns Probleme. Hämorrhoiden sind Schwellkörper der Schleimhaut des Endarm, die mit Blut versorgt werden. Kann das Blut nicht richtig abfließen, vergrößern sich die Hämorrhoiden (Hämorrhoidalleiden). Dies kann eine Folge einer Verstopfung oder von Bewegungsmangel, sowie sehr ballaststoffarmer Ernährung, sein. Eine Bindegewebsschwäche spielt ebenfalls eine Rolle. Auch Schwangere sind häufig geplagt von Hämorrhoiden.
Beschwerden sind unter anderem schmerzloses, hellrote Blutungen im Analbereich sowie Jucken, Nässen und Brennen.

Analfissuren werden auch als Afterriss bezeichnet. Es handelt sich hierbei um sehr schmerzhafte Risse im Anoderm, der Haut im Analkanal. Eine Fissur kann als Begleiterscheinung einer anderen Grunderkrankung wie dem Morbus Crohn oder Hämorrhoiden, aber auch aufgrund einer Verstopfung oder anhaltendem Durchfall, auftreten. Der Einriss ruft meist sehr schmerzhafte Symptome herbei, wie dem starken Brennen beim Stuhlgang, Juckreiz und hellrotem Blut auf Stuhl und Toilettenpapier. Man unterscheidet zwischen akuten Analfissuren und der chronischen Analfissuren. Bei einer Chronifizierung bleibt meist nur die Option des operativen Eingriffs.

In den Analdrüsen können schmerzhafte Entzündungen entstehen, in deren Verlauf sich Eiter bildet. Kann dieser Eiter nicht ablaufen, können sich Analabszesse bilden. Diese müssen operativ eröffnet werden, wodurch meist eine Fistel zurückbleibt,  die in einer zweiten Operation entfernt werden muss. Auch Grunderkrankungen wie Diabetes mellitus, Morbus Crohn oder Colitis Ulcerosa können Gründe für das Entstehen von Analfisteln sein. Hinweise auf eine Analfistel können Sekretabsonderungen, andauernder Juckreiz, schmerzhaftes Brennen vor allem während und nach dem Stuhlgang, sowie Nässen sein.

Steißbeinfisteln entstehen meist in Folge von eingewachsenen Haaren im Bereich der Gesäßfalte. Der Körper nimmt das eingewachsene Haar als Fremdkörper wahr und reagiert mit einer Entzündung darauf. Das eingewachsene Haar bildet zusammen mit abgestorbenen Hautzellen ein abgekapseltes Knötchen, das sogenannte Haarnestgrübchen. Infiziert sich dieses Knötchen kann sich ein Abszess im Laufe der Zeit bilden. Symptome einer Steißbeinfistel können unter anderem sein: Schmerzen in der Gesäß- und Steißbeinregion, Rötung, Schwellung der Haut, Eiteraustritt aus der infizierten Fistelöffnung, Fieber, allgemeines Krankheitsempfinden.

Welche Behandlungsform in Ihrem Fall die richtige ist, besprechen Sie gerne mit unserem spezialisierten Facharzt für Proktologie.

Leitung

René Hodina

Chefarzt Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, Leiter Darmzentrum
René Hodina

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