Helios Vogtland-Klinikum Plauen beruft neuen Chefarzt

Helios Vogtland-Klinikum Plauen beruft neuen Chefarzt

Plauen

Prof. Dr. Dr. Thomas Hierl steht Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie und Plastische Operationen vor

Seit dem 1. April 2018 ist Prof. Dr. med. Dr. med. dent. Thomas Hierl der neue Chefarzt der Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie und Plastische Operationen am Helios Vogtland-Klinikum Plauen. Er übernimmt die Leitung von Dr. Dr. Thilo Prochno, der den Fachbereich drei Jahre geführt und entwickelt und Plauen aus persönlichen Gründen verlassen hat.

„Wir freuen uns, dass wir mit Prof. Dr. Dr. Thomas Hierl einen gestandenen Experten gewinnen konnten“, sagt Peggy Uhlmann, Geschäftsführerin des Plauener Klinikums. „Er weist eine hervorragende fachliche Expertise und eine langjährige Erfahrung auf und wird gemeinsam mit seinem Team sicher dafür sorgen, dass die Behandlung und Betreuung unserer Patienten in diesem Fachgebiet auch zukünftig auf dem gewohnt hohen qualitativen Niveau fortgeführt wird.“

Der in München geborene Thomas Hierl ist doppelapprobiert, das heißt: Der Arzt hat neben Zahnmedizin (1983 bis 1988) auch Humanmedizin (1988 bis 1993) studiert. Den Facharzttitel für Mund-Kiefer-Gesichts-Chirurgie erwarb Prof. Hierl 1998. 2003 erhielt er die Zusatzbezeichnung Plastische Operationen anerkannt. Prof. Dr. Dr. Hierl verfügt zudem über den „Master of Oral Medicine in Implantology“ von der Universität Münster.

Prof. Hierl war bisher leitender Oberarzt und stellvertretender Klinikdirektor der Klinik für MKG-Chirurgie am Universitätsklinikum Leipzig. Auf die Frage, warum es ihn ins Vogtland verschlagen hat, antwortet Prof. Hierl: „Die Leitung eines hochkomplexen Fachgebietes wie die MKG-Chirurgie ist eine Herausforderung, auf die ich mich sehr freue. An einem Schwerpunktversorger wie Plauen sind alle nötigen Fachdisziplinen und Spezialisten an Bord, dazu zählen die Intensivmedizin, Allgemein- und Neurochirurgie, Radiologie sowie Unfallchirurgie.“´

Zu seinem Aufgabenspektrum gehören alle Operationen im Mund-, Kiefer-, Zahn- und Gesichtsbereich. Derartige Eingriffe können notwendig sein bei Verletzungen (z.B. Kieferbruch), Erkrankungen (z.B. Tumore oder Zysten) sowie allen Fehlbildungen und Formveränderungen im Mund-Kiefer-Gesichtsbereich (z.B. Zahnfehlstellungen wie Überbiss).

Prof. Hierl ist deutschlandweit einer der wenigen MKG-Chirurgen, die Operationen der Augenhöhle mit dem Spezialgebiet der Endokrinen Orbitopathie durchführen können. Er ist befähigt, auch ästhetische Operationen im Gesichtsbereich durchzuführen.

Zudem gilt Prof. Hierl als ausgewiesener Experte in der Behandlung von Lippen-Kiefer-Gaumenspalten. Die umgangssprachlich als „Hasenscharte“ oder „Wolfsrachen“ bezeichnete Erkrankung zählt zu den häufigsten Fehlbildungen beim Menschen.

Prof. Dr. Dr. Thomas Hierl: „Der Patient steht für mich zwar im Mittelpunkt des ärztlichen Handelns. Aber der enge Kontakt zu den Kollegen des Hauses, zu den benachbarten Kliniken und vor allem auch den zuweisenden Ärzten in den Niederlassungen ist dabei unentbehrlich. Dem Ausbau und der Festigung dieser Beziehungen werde ich mich in den nächsten Monaten neben der operativen Tätigkeit verstärkt widmen.“

Nur in wenigen Kliniken Deutschlands sind derartige Behandlungen möglich. Zirka 2.000 Kliniken gibt es in Deutschland. In etwa 85 davon wird die Spezialdisziplin Mund-, Kiefer-, Gesichtschirurgie/Plastische Operationen angeboten.



Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit mehr als 100.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören unter dem Dach der Holding Helios Health die Helios Kliniken in Deutschland und in Spanien (Quirónsalud). Rund 17 Millionen Patienten entscheiden sich jährlich für eine medizinische Behandlung bei Helios. 2017 erzielte das Unternehmen in beiden Ländern einen Gesamtumsatz von 8,7 Milliarden Euro.

In Deutschland verfügt Helios über 111 Akut- und Rehabilitationskliniken, 89 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), vier Rehazentren, 17 Präventionszentren und 12 Pflegeeinrichtungen. Jährlich werden in Deutschland rund 5,3 Millionen Patienten behandelt, davon vier Millionen ambulant. Helios beschäftigt in Deutschland mehr als 74.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2017 einen Umsatz von rund  6,1 Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

Quirónsalud betreibt in Spanien 45 Kliniken, 55 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für Betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden hier rund 11,6 Millionen Patienten behandelt, davon  11,2 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt mehr als 32.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2017 einen Umsatz von rund 2,6 Milliarden Euro.

Helios Deutschland und Spanien gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius.



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