Cedric Groß ist 23 Jahre alt und Medizinstudent an der Universität in Leipzig. Der gebürtige Vogtländer absolvierte seine Famulatur bei uns im Helios Vogtland-Klinikum in Plauen im Fachbereich Urologie und Kinderurologie. Die Erfahrungen, die er während seiner Zeit im Klinikum machte, hat er mit uns geteilt.

Es lohnt sich, die großen Universitätsstädte zu verlassen und einen Blick in die Krankenhäuser der Peripherie zu wagen. Auch hier findet Medizin auf hohem Niveau, aber sehr individuell statt.

Cedric Groß, Medizinstudent

Was ist Ihnen bei einer Praktikumseinrichtung wichtig? Und wurde dies vom Helios Vogtland-Klinikum Plauen (HVKP) erfüllt?

Wichtig ist vor allem, dass man als Famulant eingebunden wird und dass man etwas lernt. Erfreulich ist es dabei, wenn an bestehendes Wissen angeknüpft wird oder man gemeinsam Lernziele vereinbart, die über die Zeit abgearbeitet werden. Zudem ist es für mich entscheidend, dass mir Aufgaben, mit zunehmender Schwierigkeit, übertragen werden, die ich dann selbstständig löse.

Auch die Annehmlichkeiten (Famulaturvergütung, kostenloses Mittagessen, …) sprechen für das HVKP und bedeuten einen Mehrwert während des Praktikums.

 

Was waren Ihre typischen Arbeitsaufgaben?

Das fing bei der Visite an, Blutentnahmen, körperliche Untersuchungen bei der Aufnahme von zu Behandelnden, aber auch Zuschauen und Assistenz im OP. Insgesamt schätze ich die Möglichkeit, mir meinen Tag frei einzuteilen. Dadurch konnte ich jeden Tag individuell auf meine Interessen abstimmen und so für mich das Meiste aus der Famulatur mitnehmen.

 

Gibt es weitere positive und auch negative Aspekte über Ihre Einsatz im HVKP zu berichten?

Es war vollkommen gelungen, insbesondere nach der langen Corona-Durststrecke mit wenig praktischer Arbeit in den Kliniken war meine Freude umso größer, endlich wieder am Patienten zu sein und zu wirken. Das war hier auf tolle Art und Weise möglich.

Das einzige, wäre vielleicht am Anfang eine Art kleiner Rundgang durch das Klinikum, dass man sich etwas besser zurechtfindet und auch ein besserer Ansprechpartner für die Pat.im Klinikum sein kann.

 

Was möchten Sie anderen Praktikanten mit auf den Weg geben?

Es lohnt sich, die großen Universitätsstädte zu verlassen und einen Blick in die Krankenhäuser der Peripherie zu wagen. Auch hier findet Medizin auf hohem Niveau, aber sehr individuell statt. Ihr erlebt sehr aufgeschlossene Patient:innnen, die begeistert sind über die „jungen Mediziner, die aufs Land zurück kommen“ und deshalb sehr verständnisvoll sind, wenn es bei einer Untersuchung mal länger dauert oder nicht alles glatt läuft. Ihr bekommt individuelle Einblicke und Möglichkeiten und das bereits sehr früh im Studium. Es wird alles getan, dass ihr mit einem Zugewinn an Wissen das Krankenhaus verlasst.

Und ganz wichtig: Seid neugierig, stellt Fragen und vor allem habt Spaß – dann steht euch eine wunderbare, spannende und erfüllte Zeit bevor.

Das könnte Sie auch noch interessieren