"Dieser Schmerz - das könnte ich nicht!"

"Dieser Schmerz - das könnte ich nicht!"

Plauen

Mitarbeiter spenden für Kinderhospiz

"Das könnte ich nicht", ist wohl der häufigste Satz den unsere Mitarbeiter hören, wenn sie über ihre ehrenamtliche Arbeit im Kinderhospiz berichten. Fünf Frauen sitzen an einem Tisch und erzählen von den todkranken Kindern, die sie nach ihrer Arbeit besuchen, den Eltern, für die sie Freiräume schaffen, damit sie Luft holen und Kraft sammeln können. Sie sprechen leise und sind bescheiden im erzählen von den so großen Dingen die sie leisten. Ute Bräutigam, Schwester auf der Intensivstation des Helios Vogtland-Klinikum Plauen entschied sich vor vier Jahren mit Kollegin Claudia Meyer, heute Schwester der Zentralen Notaufnahme, dem Elternverein für krebskranke Kinder e.V. beizutreten und ganz still und leise zu helfen, zu unterstützen - in ihrer freien Zeit, nach dem Dienst im Krankenhaus. Auch Bärbel Wanke, aus dem Wundmanagement des Klinikums, Bereichsleiterin Annegret Schulze und Sindy Trauer, Leiterin der Klinikapotheke engagieren sich im Ehrenamt für die Kinderhospizarbeit. Unterstützt werden sie dabei von Simone Pötzsch, Chefärztin der Klinik für Kinder-und Jugendmedizin am Helios Vogtland-Klinikum Plauen.

"Es gibt verschiedene Möglichkeiten der Hilfe", erklärt Sindy Trauer. Am heutigen Tag der Kinderhospizarbeit, der bundesweit ausgetragen wird, haben sich entschlossen eine Spende von 1000 Euro dem Elternverein für todkranke Kinder zu überreichen. Eingeladen dafür war Kathleen Theiling, Leiterin der Geschäftsstelle des Elternvereins krebskranker Kinder e.V. Chemnitz. Für diese Spende wurde auf einer Betriebsfeier des Helios Vogtland-Klinikum Plauen, genauer der Weihnachtsfeier 2019, im Rahmen eines kleinen Weihnachtsmarktes gesammelt. 550 Euro kamen dabei von Mitarbeitern des Klinikums zusammen. Der Betrag wurde von der Klinikleitung auf die Summe von 1000 Euro erhöht. "Ehrenamt verdient Respekt und dieses Ehrenamt erst Recht. Ich bin stolz auf unsere Mitarbeiter", bedankte sich Klinikgeschäftsführer Ralph Junghans während der Übergabe.