Modernste Methoden bei Diagnostik und Therapie

Medizin ist stete Weiterentwicklung. Darum optimieren wir unsere Behandlungsmethoden laufend und investieren in beste technische Ausstattung.

Pneumologie

Eine moderne Funktionsdiagnostik sowie die Endoskopie der Luftwege ermöglichen die zielgerichtete Erkennung und Behandlung von chronischen Lungenerkrankungen, vor allen Dingen chronischer Bronchitis und Asthma bronchiale, aber auch von Lungentumoren.

  • Diagnostik und Behandlung akuter und chronischer Lungenerkrankungen wie z.B. Pneumonien, allergologische Erkrankungen, chronisch-obstruktive Lungenerkrankung, Lungenfribrosen incl. invasive und nichtinvasive Beatmung
  • Chemotherapie der verschiedenen bösartigen Tumoren in adjuvanter, neoadjuvanter und palliativer Intension sowie in Kooperation mit der Chirurgie unseres Hauses operatives Vorgehen
  • Strahlentherapie maligner Lungentumore (in Kooperation mit externen Kliniken)

Moderne Funktionsdiagnostik mit Durchführung sämtlicher Lungenfunktionsprüfungen

  • Bodypletysmographie
  • Diffusionskapazität
  • Provokationstest
  • Bronchospasmolysetest
  • Schlafapnoe-Screening

Endoskopische Diagnostik und Therapie (auch mit Durchleuchtung)

  • Diagnostische Bronchoskopie
  • Notfall-Bronchoskopie (24h-Bereitschaft)
  • Broncho-alveoläre Lavage
  • Endobronchiale/ transbronchiale Biopsie
  • Endobronchialer Ultraschall
  • Beamer-Laser-Therapie; Stentimplantationen

Schlaflabor

Das erste Schlaflabor des Vogtlandkreises arbeitet seit Juni 2013 auf der pulmologischen Station der Klinik für Innere Medizin II. Das Schlaflabor wird nach Abschluss aller Ausbaustufen über insgesamt fünf Betten, sogenannte Polysomnografie-Messplätze verfügen. Fünf speziell ausgebildete Krankenschwestern kümmern sich um die Patienten.

Das Schlaflabor kooperiert mit dem niedergelassenen Schlafmedizinern / Pneumologen in Plauen. Das stellt eine ambulante und stationäre Betreuung sicher. Die Schlaflabor-Patienten bleiben zwei bis drei Nächte in der Klinik. Sie kommen am Abend, werden verkabelt und mit Kameras überwacht. Schlaf, Atmung, Herzrhythmus, Körperbewegungen und andere Parameter werden mit speziellen Geräten während der Nacht kontrolliert. An den Messergebnissen sehen die Ärzte, ob das Schnarchen und die nächtlichen Atemaussetzer lebensgefährlich sind und behandelt werden müssen. In Abhängigkeit vom Schweregrad des Befundes wird entschieden, ob eine Beatmungstherapie („Schlafmaske“) notwendig ist.

Wie komme ich ins Schlaflabor?

Vor der Untersuchung im Schlaflabor ist ein Gespräch mit dem Hausarzt wichtig. Dieser veranlasst bei Bedarf zunächst eine ambulante Voruntersuchung beim niedergelassenen Pneumologen, der dann weitere Weichen stellt.

Besonders viele der Patienten leiden unter nächtlichen Atemaussetzern während des Schlafens, dem sogenannten Schlafapnoe-Syndrom. Es gilt als typische Zivilisationskrankheit. Oftmals merken nur die Partner die Atemaussetzer beim Schnarchen. Die Schlafapnoe ist aber ein ernstzunehmendes Krankheitsbild: Der fehlende Sauerstoff kann zu Unruhe, Bluthochdruck, Atemnot oder Herzrhythmusstörungen führen. Das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall steigt.