Unklarer Lungenrundherd

Lungenrundherde werden häufig durch Zufall bei anderen Röntgenuntersuchungen gefunden. Doch wie geht es nach dem Befund weiter? Wir informieren Sie im Folgenden über unser Vorgehen bei unklaren Lungenrundherden.

Was ist ein "unklarer Lungenrundherd?"

Unter einem Lungenrundherd versteht man eine von Lungengewebe umgebene, mehr oder weniger runde Verschattung, welche kleiner als 3 cm ist. Er wird häufig als Zufallsbefund bei einer aus anderen Gründen veranlassten Brustkorb-Röntgenuntersuchung entdeckt. Lungenrundherde kommen relativ häufig vor und verursachen in der Regel keine Beschwerden. Eine Vielzahl von Lungenrundherden ist gutartig. Handelt es sich jedoch um bösartige Rundherde, so liegt oft ein Lungenkrebs (Bronchialkarzinom) oder eine Tochtergeschwulst von Tumoren aus anderen Körperregionen vor.

Rundherd der Lunge im rechten Mittelfeld zu sehen.
Rundherd im vorderen Drittel der Lunge, seitliche Aufnahme.

So gehen wir bei einem unklaren Lungenrundherd vor

Die wichtigste Maßnahme bei einem neu nachgewiesenen Lungenrundherd ist zunächst herauszufinden, ob es sich um eine gutartige oder um eine bösartige Veränderung handelt.

Zur optimalen und zügigen Abklärung arbeiten wir eng mit den Fachbereichen der Pneumologie, Onkologie und der Radiologie zusammen. In einer gemeinsamen interdisziplinären Tumorkonferenz besprechen wir jeden Einzelfall und legen ein für Sie individuell abgestimmtes Therapiekonzept auf der Basis der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse fest.

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