ambulante Operationen

Genesung zu Hause

Insbesondere für Kinder ist die gewohnte Umgebung für die Genesung wichtig. Wir bieten ambulante Operationen bei einer Vielzahl von leichteren Eingriffen an.

Eine ambulante Operation bietet den Vorteil, dass Sie nur für den Augenblick des Eingriffs von Ihrem Kind getrennt sind: Ihr Kind wird vormittags aufgenommen, operiert und schon wenige Stunden danach dürfen Sie sich gemeinsam auf den Heimweg machen. Durch den kurzen Aufenthalt lassen sich der Stress und die Angst Ihres Kindes so gering wie möglich halten.

Die Erholung zu Hause ist die beste Medizin.

Dr. Thomas Ringle, Chefarzt für Kinderchirurgie

Unser Leistungsspektrum bei ambulante Operationen:

  • Beschneidung bei Vorhautverengung(Phimose)
  • Leistenbruch
  • Hodenhochstand
  • Nabelbruch
  • Metallentfernungen nach Osteosynthesen
  • Kleinere Eingriffe an der Haut und Unterhaut
  • Emmert-Plastik bei eingewachsenen Nägeln
  • Entfernung von Dellwarzen (bei ausgeprägtem Befall)

Eine ambulante Operation kommt nur in Frage, wenn Ihr Kind älter als ein Jahr ist und keine weiteren Erkrankungen hat. Wir versichern Ihnen, dass die medizinische Versorgung genauso sicher wie bei einem stationären Aufenthalt ist.

Der Ablauf einer ambulanten Operation

Wir vereinbaren mit Ihnen und Ihrem Kind eine Sprechstunde der operierenden Ärzte und Anästhesisten. So kann sich Ihr Kind schon frühzeitig auf die neuen Gesichter einstellen. Zuerst wird Ihr Kind untersucht. Danach wird im Gespräch unter anderem die Notwendigkeit, Vorbereitung und Vorgehensweise der Operation erklärt. Außerdem entscheiden wir gemeinsam, ob der Eingriff ambulant möglich ist. Unsere erfahrenen Ärzte beantworten Ihre Fragen gerne.

  • Was sollten Sie zum Gespräch mitbringen?
  • Versichertenkarte
  • Überweisungsschein
  • Impfausweis
  • Vorsorgeuntersuchungsheft
  • Ergebnisse bzw. Arztbriefe früherer Untersuchungen, z. B.  Röntgen-, Sonographie-, CT- oder Kernspinbilder etc., falls vorhanden
  • Liste der Dauermedikation, falls vorhanden

Wichtig ist, dass Ihr Kind am Operationstag  nüchtern in unsere Klinik kommt. Wann Ihr Kind zuletzt essen und trinken darf, teilen Ihnen im OP-Vorbereitungsgespräch die operierenden Ärzte mit. Zuerst stellen wir sicher, dass Ihr Kind operationsfähig ist. Dann bereiten wir es in Ihrer Anwesenheit auf den bevorstehenden Eingriff vor. Sie dürfen natürlich bis zum OP-Vorraum an der Seite Ihres Kindes sein. Während Ihr Kind operiert wird,  können Sie im Wartezimmer sitzen, spazieren gehen oder auch einen Kaffee trinken. Nutzen Sie zum Beispiel das vielfältige Angebot unseres Bistros.

Direkt nach der Operation kommt Ihr Kind nur für eine Stunde in den allgemeinen Aufwachraum. Bereits hier dürfen Sie zu Ihrem Kind. Danach wird es in den Kinderaufwachraum verlegt, wo unsere liebevollen Kinderkrankenschwestern den kleinen Patienten versorgen. Auch hier sind Sie natürlich dabei.  Sobald die Narkose abgeklungen ist und Ihr Kind eine Kleinigkeit getrunken und gegessen hat, dürfen Sie sich gemeinsam auf den Heimweg machen. Wichtige Informationen für die Pflege Ihres Kindes geben wir Ihnen natürlich mit, Tapferkeitsurkunde inbegriffen. Die Nachbehandlung, z. B. in Form von Wundkontrolle oder Fäden ziehen wird in der Regel vom Kinderarzt durchgeführt.