Innere Medizin

Schonende Untersuchungen mit Ultraschall

Bei einer sonographischen Untersuchung werden Veränderungen und Erkrankungen der inneren Organe mithilfe von Ultraschall untersucht. Hier stellen wir Ihnen das Verfahren vor.

Mithilfe der Sonographie (Ultraschall) können die inneren Organe wie z. B. Leber, Gallenblase und Nieren untersucht werden. Darüber hinaus lassen sich auch oberflächliche Weichteile (Hals, Schilddrüse oder Lymphknoten) beurteilen. Die Sonografie zeigt auch, ob Sie möglicherweise freie Flüssigkeit im Bauchraum haben. Wenn notwendig, kann ein Kontrastmittel gespritzt werden. Dieses macht Veränderungen, insbesondere der Leber, besser sichtbar.

Die Untersuchung ist schmerzlos, risikoarm und kann beliebig oft wiederholt werden. Sie ist deshalb auch bei Schwangeren und Kindern möglich.

Was müssen Sie beachten?

Zur Sonographie ist eine Anmeldung vorab erforderlich.

Fragen zur Sonographie beantworten wir Ihnen gerne in unserer endoskopischen Sprechstunde.

Moderne technische Ausstattung

Unsere Sonographie-Abteilung verfügt über moderne Ultraschallgeräte, was die Untersuchungsqualität deutlich verbessert. Zusätzlich wurde ein portables Gerät angeschafft, um rasche sonografische Untersuchungen am Patientenbett zu ermöglichen. Sämtliche Sonographiebefunde (mit Ausnahme derer des mobilen Geräts auf Station) werden elektronisch im Computersystem archiviert und stehen den behandelnden Ärzten jederzeit zum Abruf bereit.

Folgende sonographischen Untersuchungen führen wir durch:

Die Ultraschalluntersuchung der Oberbauchorgane erlaubt es, von außen duch die Haut eine bildliche Darstellung vieler Bauchorgane zu erhalten. Die Untersuchung ist für den Patienten gefahrlos, es findet keine Belastung mit Röntgenstrahlung statt. Jährlich werden bei uns rund 10.000 Ultraschalluntersuchungen durchgeführt, davon über 400 ultraschallgesteuerte Punktionen wie z.B. Leberbiopsie, Nierenbiopsie, Schilddrüsenbiopsie, Punktionen von Bauchwasser (Aszites) oder Rippfellergüssen.

Durch die Schilddrüsensonographie können neben der Größe der Schilddrüse insbesondere auch die Schilddrüsenstruktur und umschriebene Veränderungen wie Knoten, Verkalkungen und Zysten etc. erfasst werden.

Unter einer Punktion wird das gezielte setzen einer Nadel oder eines andere spitzen Instrumentes verstanden. Dabei kann zum Beispiel Gewebe oder Flüssigkeit entnommen werden, entweder um Rückschlüsse auf mögliche Erkrankungen ziehen zu können oder als therapeutische Maßnahme. Auch das Setzen von Katheterdrainagen ist möglich. Ultraschall hilft insbesondere bei tieferliegenden Organen dabei, die Punktion richtig anzusetzen.

 

 

Die Duplexsonographie ist eine Untersuchungsmethode, bei der ein Ultraschallbild mit einer farbigen Darstellung des Blutflusses kombiniert wird. Durch diese Untersuchungsmethode können Blutgefäße besser beurteilt und Arterienverkalkungen, Gefäßverletzungen, Gefäßverengung, Thrombosen und weitere Erkrankungen diagnostiziert werden. Untersucht werden sowohl Arterien als auch das venöse Gefäßsystem.

Durch die Gabe von sogenannten Kontrastmitteln wird eine Signalverstärkung erreicht und die Organe können in verschiedenen Kontrastierungsphasen untersucht werden. So können Tumoren und Metastasen besser erkannt und ggf. in ihrer Art unterschieden werden. In manchen Fällen kann dann auf weitere bildgebende Verfahren (wie z. B. Computertomographie oder Kernspintomographie) verzichtet werden.