Kein Tabuthema: Hilfe bei Blasenschwäche und Inkontinenz

Blasenschwäche und Inkontinenz sind oft mit Schamgefühlen verbunden. Unser einfühlsames Team klärt Sie über die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten auf.

Blasenschwäche und eine Senkung des Beckenbodens können Frauen jeden Alters treffen. Oft zögern betroffene Frauen dieses Thema bei ihrer Frauenärztin anzusprechen. Unsere Spezialisten nehmen sich Zeit für eine umfassende Untersuchung und geben Ihnen Empfehlungen für eine mögliche Therapie.

Unser Ziel ist: So wenig wie möglich und so viel wie nötig zu tun.

Dr. Thomas Bernar, Chefarzt für Frauenheilkunde

Unser Angebot reicht von der Diagnostik über operative und nicht-operative Therapieverfahren

In einem persönlichen Beratungsgespräch in angenehmer Atmosphäre besprechen wir zunächst Ihre Beschwerden und führen eine umfassende Untersuchung durch. Im Anschluss erhalten Sie von uns Empfehlungen für eine speziell auf Ihre Erkrankung abgestimmte Therapie.

Folgende Untersuchungen führen wir zur Abklärung Ihrer Beschwerden durch:

  • gynäkologische Untersuchung
  • schmerzfreies Beckenbodenultraschall (Sonographie)
  • Messung des Harnröhren- und Blasendrucks (Urodynamik)
  • Urin- und Infektionsdiagnostik
  • Weitere Untersuchungen wie eine Blasenspiegelung oder Kernspintomographie werden bei Bedarf durchgeführt.

Nicht-operativ Verfahren

  • Beckenbodengymnastik und Blasentraining
  • Medikamente für Blasenentspannung
  • Medikamente zur Verstärkung der Harnröhre
  • Einsetzen eines Pessars

Operative Verfahren
Wir bieten Ihnen eine Vielzahl von chirurgischen Lösungen bei komplexeren Krankheitsbildern im Beckenbodenbereich, dem Harnleiter und der Blase. Soweit es möglich ist führen wir Ihre Operation minimal-invasiv durch die Scheide oder mit kleinen Schnitten im Bauchraum durch. Falls medizinisch geboten kommen auch klassische Operationsverfahren zum Einsatz, die wir fachübergreifend mit den Kollegen der Chirurgie und Urologie anbieten:

  • Therapeutische Bänder, die spannungsfrei unter die Harnröhre gelegt werden und unterstützend wirken
  • Operation durch die Harnröhre: Unterspritzung des Harnröhrenschließmuskels zur Verbesserung des Urinhaltevermögens
  • Operative Korrektur der Scheidensenkung (Vaginalplastik) mit oder ohne Entfernung der Gebärmutter
  • Offene Operationen (z.B. Blasenhebung nach Bruch)
  • Operationen zur Scheiden-oder Gebärmutterfixierung

Welches Operationsverfahren für Sie am besten ist, legen wir individuell nach Ihrem Befund und Ihrer Situation fest. Wir berücksichtigen hier Ihr Alter, Ihren körperlichen Allgemeinzustand und ob ein Kinderwunsch besteht.