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Themenabendpräsentation: Lungenkrank in Zeiten von Corona - was ist zu beachten?

Die Zukunft gehört uns! So verläuft die Ausbildung bei Helios

Pflegeberufe sind bei jungen Leuten nach wie vor beliebt. Kein Wunder: Der Beruf ist vielseitig und bietet gute Zukunftsaussichten. Doch wie beurteilen die jungen Leute die Ausbildung bei Helios - und was sollte man dafür mitbringen? Wir haben nachgehakt.

Die Tante von Alina Gammel ist Krankenpflegerin und hat sie für den Beruf begeistert.

Warum habt ihr Euch für eine Ausbildung in der Klinik beworben?

Alina: Ich musste vor einiger Zeit selbst ins Krankenhaus. Dabei wurde mein Interesse für Medizin und Pflege geweckt. Ich habe dann meine Tante über den Beruf ausgefragt, die selbst Krankenpflegerin ist. Mir hat sehr gefallen, was sie mir vom Berufsalltag im Krankenhaus erzählt hat. Ich wusste: Das wollte ich auch machen.

Laura: Ich wollte schon immer mit Kindern arbeiten. Als ich dann erfahren habe, dass man auch eine Ausbildung zur Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin [Anm. Redaktion: Jetzt "Pflegefachmann/ -frau] machen kann, war ich sofort interessiert.

Sarhad: Ich wollte eigentlich erst eine Ausbildung zum Industriemechaniker machen, doch das hat mir nicht gefallen. Nach einem Praktikum im Helios Klinikum habe ich dann gemerkt, dass mir die Ausbildung in der Pflege mindestens genauso liegt. Den medizinisch-technischen Teil finde ich besonders spannend.

Laura Cassaro wollte schon immer etwas mit Kindern machen. Sie hat sich daher für die Ausbildung im Helios Klinikum Pforzheim entschieden.

Die Ausbildung besteht aus einem theoretischen und einem praktischen Teil. Was kann man sich darunter vorstellen?

Laura: Der theoretische Teil ist in sogenannte Lerneinheiten aufgebaut. Wir lernen also nicht nach einem Stundenplan, wie in der Schule, sondern setzen uns immer mit einem bestimmten Themengebiet auseinander, zum Beispiel der Verdauung oder dem Thema Dokumentation im Krankenhaus.

Sarhad: Hier am Bildungszentrum Pforzheim wird sehr viel Wert darauf gelegt, dass wir verstehen, wie der Körper funktioniert. Das finde ich gut, denn nur so können wir die Patienten später auch ganzheitlich behandeln.

Alina: Trotzdem ist der Unterricht sehr praxisorientiert. Wir machen viele Selbstversuche. Als wir beispielsweise das Thema Mundpflege hatten, haben wir das paarweise geübt. Außerdem haben wir einen Demo-Raum. Der ist aufgebaut wie ein richtiges Krankenzimmer, inklusive Patientendummy. Unsere Lehrer wollen, dass wir mit realen Situationen in der Klinik klarkommen, daher üben wir sehr viel.

Könnt ihr euch aussuchen, auf welche Station ihr gerne möchtet?

Sarhad: Es gibt Pflichteinsätze, aber wir dürfen auch Wünsche äußern. Wenn wir zum Beispiel gerne mal in den OP möchten, wird das nach Möglichkeit berücksichtigt.

Was waren eure schönsten Erlebnisse bisher?

Sarhad: Als uns im Unterricht die Funktion des Herzens erklärt wurde. Um die Theorie zu veranschaulichen, haben wir echte Schweineherzen seziert. Das war sehr interessant.

Alina: Die Dankbarkeit der Patienten bedeutet mir sehr viel. Besonders von älteren Menschen bekomme ich sehr viel zurück, selbst wenn ich jemanden nur auf die Toilette begleite.

Laura: Ich hatte einmal einen kleinen Jungen als Patienten, der anfangs total schüchtern und still war. Mit der Zeit hat er jedoch Vertrauen zu mir gefasst und ist richtig aufgetaut. An solche Momente denke ich gerne zurück.

Sarhad Ismail kommt aus dem Irak. Seine Muttersprache ist Kurdisch, jedoch hat er während seiner Ausbildung bereits sehr gut Deutsch gelernt.

Was braucht eurer Meinung nach jemand, der in dem Beruf arbeiten will?

Laura: Starke Nerven und Flexibilität, sowohl was den Dienstplan angeht als auch was die Situationen im Krankenhaus betrifft. Manchmal muss man sehr schnell reagieren und kritische Situationen auch unter Zeitdruck richtig einschätzen können. Man sollte auch keine Berührungsängste haben und Blut sehen können.

Alina: Einfühlungsvermögen gehört auf jeden Fall zum Beruf. Und man sollte gerne mit Menschen arbeiten, Teamfähigkeit besitzen und nicht egoistisch sein.

Sarhad: Interesse an medizinischen Themen oder an der Pflege ist wichtig, denn das Lernpensum sollte nicht unterschätzt werden.

Gibt es auch etwas, was euch nicht so gut gefällt?

Alina: Die Arbeitszeiten könnten besser sein. Wochenenddienste oder Nachtschichten sind anstrengend. Das gehört aber zum Beruf dazu.

Laura: Manchmal kann es auf den Stationen schon sehr stressig werden, besonders, wenn viele Patienten gleichzeitig versorgt werden müssen. Mit der Zeit lernt man aber, damit umzugehen.

Würdet ihr euch noch mal bewerben?

Alle gleichzeitig: Ja, auf jeden Fall.

Sarhad: Bewerber sollten sich von den Arbeitszeiten nicht abschrecken lassen. Es ist ein spannender Beruf mit guten Zukunftsaussichten. Ich bin froh, dass ich mich dafür entschieden habe.