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TriClip-Verfahren für Herzpatienten am Helios Klinikum Pforzheim – Chefärztin zählt weltweit zu den führenden Spezialisten

TriClip-Verfahren für Herzpatienten am Helios Klinikum Pforzheim – Chefärztin zählt weltweit zu den führenden Spezialisten

Pforzheim

Mit der Chefärztin der Kardiologie, Frau Prof. Dr. Ilka Ott, zählt das Helios Klinikum Pforzheim zu einer der wenigen Kliniken weltweit, die dieses Verfahren für ganz besondere Herzklappenfehler anwendet. Die ersten Triclips wurden bereits implantiert.

Bei der Trikuspidalklappeninsuffizienz besteht eine Undichtigkeit der Herzklappe zwischen der rechten Herzvorkammer und der rechten Herzhauptkammer. Durch diesen Herzklappenfehler wird das Blut in die falsche Richtung gepumpt und staut sich in den vorgeschalteten Organen, wie Venen und Leber.

„Die Erkrankung schränkt die Lebensqualität der Betroffenen stark ein. Oft treten Wassereinlagerungen im Brustkorb, dem Bauch oder den Beinen auf. Daneben kann außerdem die Nierenfunktion beeinträchtigt sein. Unbehandelt führt die Trikuspidalinsuffizienz zu Vorhofflimmern und Herzinsuffizienz bis zum Tod. Bisher sind die Behandlungsmöglichkeiten sehr begrenzt, insbesondere weil (meist) ältere Patienten mit mehreren Erkrankungen davon betroffen sind “, erklärt Chefärztin Prof. Dr. Ilka Ott. Bei dem TriClip Verfahren wird die Trikuspidalklappe mit einem Clip repariert, der durch die Leistenvene zum Herzen geführt wird. Nach dem Eingriff ist das Herz in der Lage, das Blut effizienter zu pumpen die Symptome der Trikuspidalinsuffizienz werden gelindert.

 „Auch die beiden Patientinnen Frau Kirfel und Frau Wenz hatten mit starken Einschränkungen zu kämpfen. Frau Wenz konnte beispielsweise nicht mehr liegend schlafen, sondern nur mit hochgestelltem Kopfteil und litt unter Wassereinlagerungen in beiden Beinen“, erklärt Chefärztin Prof. Dr. Ilka Ott. „Frau Kirfel, die immer viel Sport gemacht hat, war in ihrer Leistungsfähigkeit stark eingeschränkt, worunter ihre Lebensqualität sehr gelitten hat“, ergänzt sie.

Bei beiden Patientinnen erfolgte die Trikuspidalklappenreparatur minimalinvasiv mittels eines Katheters, der über die Leistenvene zum Herzen geführt wird. Dank der Expertise von Prof. Dr. Ilka Ott ist das Helios Klinikum Pforzheim jetzt als 21. TriClip Zentrum in Deutschland zertifiziert. Bei der Nachuntersuchung ließen es sich Frau Kirfel und Frau Wenz nicht nehmen, sich nochmals persönlich bei Frau Prof. Dr. Ott zu bedanken.

Beide haben sich trotz der Corona-Pandemie zu diesem Eingriff entschieden und haben sich im Helios Klinikum gut aufgehoben gefühlt.

 

Das Klinikum der Goldstadt Pforzheim ist ein leistungsfähiges und modernes Krankenhaus der Schwerpunktversorgung mit 500 Planbetten. Hinzu kommt eine Privatklinik mit 18 Planbetten. Als Akademisches Lehrkrankenhaus der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg verfügt das Helios Klinikum Pforzheim über 15 Kliniken, zwei medizinische Institute und ist mit hochmodernen medizinischen Geräten ausgestattet. Etwa 1.350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgen täglich dafür, dass unsere Patientinnen und Patienten medizinisch kompetent und sorgfältig sowie nach dem aktuellen Stand der Medizin rund um die Uhr versorgt und betreut werden. Jährlich werden knapp 21.000 Patienten stationär und rund 55.000 ambulant versorgt. In der Klinik für Geburtshilfe erblicken pro Jahr knapp 1.600 Babys das Licht der Welt.

Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit insgesamt rund 110.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören unter dem Dach der Holding Helios Health die Helios Kliniken in Deutschland sowie Quirónsalud in Spanien. Rund 21 Millionen Patienten entscheiden sich jährlich für eine medizinische Behandlung bei Helios. 2019 erzielte das Unternehmen einen Gesamtumsatz von 9,2 Milliarden Euro.

In Deutschland verfügt Helios über 89 Kliniken, 128 Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und sechs Präventionszentren. Jährlich werden in Deutschland rund 5,6 Millionen Patienten behandelt, davon 4,4 Millionen ambulant. Helios beschäftigt in Deutschland 73.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2019 einen Umsatz von rund sechs Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

Quirónsalud betreibt 51 Kliniken, 71 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden hier rund 15,4 Millionen Patienten behandelt, davon 14,6 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt rund 37.500 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2019 einen Umsatz von über drei Milliarden Euro.

Helios Deutschland und Quirónsalud gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius.

Pressekontakt:
Dr. Silke Bentner
Tel.: 07231/969-45678
E-Mail: silke.bentner@helios-gesundheit.de