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Hier finden Sie die Präsentation zum Themenabend Gesundheit "Notwendige Diagnostik in der Brustkrebsnachsorge"

Organspenden retten Leben

Organspenden retten Leben

Pforzheim

Allein in Deutschland warten über 9.000 Menschen auf ein lebensrettendes Spendenorgan. So auch Günter Hangstörfer, der auf Grund einer schweren chronischen Lebererkrankung im Helios Klinikum Pforzheim behandelt wird.

Günter Hangstörfer ist seit über einem Jahr in Behandlung bei Prof. Dr. Christian Rupp, Chefarzt der Gastroenterologie. 2021 wurde bei ihm ein Lebertumor festgestellt, der im Helios Klinikum vollständig entfernt werden konnte. Jedoch leidet der lebensfrohe Mittsechziger, bedingt durch eine Stoffwechselerkrankung, unter einer chronischen Lebererkrankung im Endstadium. Eine Spendenleber ist seine einzige Heilungschance.

Prof. Rupp hat deshalb das Transplantationszentrum Heidelberg kontaktiert, um ihn auf die Warteliste für eine Lebertransplantation zu setzen. Die geforderten Voruntersuchungen haben ergeben, dass Hangstörfer keine Begleiterkrankungen vorweist und die geforderten Transplantationsvoraussetzungen erfüllt. Aufgrund des Schweregrades seiner Erkrankung steht Hangstörfer nun seit Anfang des Jahres auf der Warteliste und hat durch die erhöhte Dringlichkeitsstufe eine gute Chance, noch in diesem Jahr eine Spendenleber zu erhalten.

Herr Hangstörfer ist der erste Patient, den das Helios Klinikum Pforzheim auf die Transplantationsliste setzen durfte. Denn leider warten jedes Jahr doppelt so viele Patienten auf ein lebensrettendes Spendenorgan, wie Transplantationsorgane verfügbar sind.
Die postmortale Organspende, also die Organspende nach eingetretenem Tod, ist in Deutschland u. a. im Transplantationsgesetz geregelt und erfordert bestimmte Voraussetzungen: „Eine bindende Voraussetzung für die Organentnahme nach eingetretenem Tod ist die Zustimmung zu Lebzeiten. Die Entscheidung für eine Organspende ist freiwillig. Jeder muss diese Entscheidung für sich selbst treffen und den eigenen Willen bekunden. Zum Beispiel in einem Organspendeausweis oder Sie teilen Ihren Angehörigen mit, was Ihr Wunsch ist, wenn etwas passiert“, empfiehlt Prof. Dr. Christian Rupp.

Der Organspendeausweis dokumentiert, ob eine Organspende gewünscht ist oder nicht, und falls ja, welche Organe entnommen werden dürfen. Er entlastet die Angehörigen, weil sie diese Entscheidung nicht treffen müssen. Liegt kein Organspendeausweis vor, kann der mutmaßliche Wille durch die Angehörigen glaubhaft gemacht. Besteht jedoch nur ein kleinster Zweifel an der Bereitschaft des Verstorbenen seine Organe zu spenden, dürfen keine Organe entnommen werden.

Was bedeutet eigentlich „Organspende nach eingetretenem Tod“?

Damit einem Menschen Organe entnommen werden dürfen, muss dieser Hirntod sein. Ein hirntoter Mensch hat keine Hirnfunktion mehr, er nimmt nichts wahr und hat kein Bewusstsein. Seine Körperfunktionen (vor allem die Atmung) können nur durch Maschinen aufrechterhalten werden.
Dieser irreversible (unumkehrbare) Verlust sämtlicher Hirnfunktionen muss immer von zwei unabhängigen erfahrenen Experten festgestellt werden.

„Die Organe eines hirntoten Menschen funktionieren nur mit Hilfe von Maschinen. Die Spende solcher Organe kann hingegen einem schwerkranken Patienten wie Herrn Hangstörfer ein zweites Leben schenken“, ergänzt Prof. Dr. Rupp.


Das Klinikum der Goldstadt Pforzheim ist ein leistungsfähiges und modernes Krankenhaus der Schwerpunktversorgung mit 500 Planbetten. Hinzu kommt eine Privatklinik mit 18 Planbetten. Als Akademisches Lehrkrankenhaus der Ruprecht- Karls-Universität Heidelberg verfügt das Helios Klinikum Pforzheim über 15 Kliniken, zwei medizinische Institute und ist mit hochmodernen medizinischen Geräten ausgestattet. Etwa 1.350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgen täglich

dafür, dass unsere Patientinnen und Patienten medizinisch kompetent und sorgfältig sowie nach dem aktuellen Stand der Medizin rund um die Uhr versorgt und betreut werden. Jährlich werden knapp 21.000 Patienten stationär und rund

55.000 ambulant versorgt. In der Klinik für Geburtshilfe erblicken pro Jahr knapp 1.600 Babys das Licht der Welt.

Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit insgesamt rund 125.000 Mitarbeitenden. Zum Unternehmen gehören unter dem Dach der Holding Helios Health die Helios Kliniken in Deutschland sowie Quirónsalud in Spanien und Lateinamerika und die Eugin-Gruppe mit einem globalen Netzwerk von Reproduktionskliniken. Mehr als 22 Millionen Patient:innen entscheiden sich jährlich für eine medizinische Behandlung bei Helios. 2021 erzielte das Unternehmen einen Gesamtumsatz von rund 10,9 Milliarden Euro.

In Deutschland verfügt Helios über 89 Kliniken, rund 130 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), sechs Präventionszentren und 17 arbeitsmedizinische Zentren. Jährlich werden in Deutschland rund 5,4 Millionen Patient:innen behandelt, davon 4,4 Millionen ambulant. Helios beschäftigt in Deutschland mehr als 75.000 Mitarbeitende und erwirtschaftete 2021 einen Umsatz von 6,7 Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

Quirónsalud betreibt 56 Kliniken, davon sieben in Lateinamerika, 88 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden hier rund 17 Millionen Patient:innen behandelt, davon 16,1 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt mehr als 46.000 Mitarbeitende und erwirtschaftete 2021 einen Umsatz von 4 Milliarden Euro.

Das Netzwerk der Eugin-Gruppe umfasst 33 Kliniken und 39 weitere Standorte in zehn Ländern auf drei Kontinenten. Mit rund 1.600 Beschäftigten bietet das Unternehmen ein breites Spektrum modernster Dienstleistungen auf dem Gebiet der Reproduktionsmedizin an und erwirtschaftete 2021 einen Umsatz von 133 Millionen Euro.

Helios gehört zum Gesundheitskonzern Fresenius.

 

Pressekontakt:

Christina Schwara

Tel.: 07231/969-45679

E-Mail: christina.schwara@helios-gesundheit.de