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Bosse - Unser Therapeut auf vier Pfoten

Bosse - Unser Therapeut auf vier Pfoten

Seit September 2019 hat das Helios Klinikum Pforzheim einen tierischen Mitarbeiter: Cairnterrier Bosse ist auf drei Stationen in der tiergestützen medizinischen Behandlung im Einsatz.

Bosse besucht dreimal die Woche unsere Patientinnen und Patienten und unterstützt mit viel Engagement und Freude bei der Arbeit die medizinische Behandlung.

Bosse arbeitet zur Zeit auf drei Stationen: Die Station A4 für Altersmedizin, die Station A11 für Palliativmedizin und die Station SB1 für Kinder- und Jugendpsychosomatik.

Was bedeutet tiergestützte Therapie?

Hunde lösen bei Menschen immer Emotionen aus und wirken nachweislich positiv auf deren Gefühlswelt. Zudem helfen sie dabei, Verbindungen zu anderen Menschen herzustellen. Patienten können im spielerischen Umgang mit Bosse Gefühle wie Wertschätzung, Zuneigung und Glück wiederentdecken. Bosse ist wie alle Hunde unvoreingenommen und wertungsfrei und nimmt den Patienten unabhängig von seiner körperlichen und seelischen Verfassung einfach an. Wichtig ist, dass der Patient offen ist für die tiergestütze Therapie, nicht allergisch reagiert und sich vorher mit dem Besuch von Bosse einverstanden erklärt hat

Vorteile der tiergestützten Therapie

  • Reduzierung des Blutdrucks und der Atemfrequenz
  • Entspannung der Muskulatur und damit Verbesserung des Körpergefühls
  • Kreislaufstabilisierung
  • Verbesserung der Fein- und Grobmotorik
  • Motivation zur Bewegung

 

 

  • Motivation zur Reaktion
  • Wahrnehmung und Aufnahmebereitschaft
  • Motivation Anweisungen zu befolgen
  • Beschäftigung und Ablenkung
  • Förderung der Kommunikation
  • Stärkung des Selbstvertrauens
  • Ablenkung vom Krankenhausalltag und der Krankheit
  • bessere Krankheitsverabeitung
  • Entspannung und Stressreduzierung
  • Empfinden von Vertrauen, Nähe und Geborgenheit

durch Bosse wird eine positive Beschäftigung geboten, die dem Patienten das Gefühl vermittelt, gebraucht zu werden
sozial-emotionaler Austausch durch Beobachtung, streicheln, füttern und Dialogführung
Bosse dient als Kommunikationsanlass und -inhalt

Hygienemaßnahmen der tiergestützten Arbeit im Klinikum

Grundsätzlich ist das Mitführen von Tieren in Kliniken nicht erlaubt. Bosse darf nur unter strengsten Hygieneauflagen Patienten im Klinikum besuchen. Auch muss er mit seiner Halterin eine klar geregelte Wegeführung einhalten.

Zudem gibt es strenge Hygienebestimmungen für Bosse: Er muss ein tierärztliches Gesundheitsattest vorweisen und regelmäßig geimpft, entwurmt, gebadet und gebürstet werden. Vor und nach jedem Kontakt mit Bosse werden Hände und Flächen zum Schutz von Mensch und Hund gereinigt und desinfiziert.

Für weitere Informationen wenden Sie sich gerne an Dr. Silke Bentner

Dr. rer. pol. Silke Bentner

Leiterin Unternehmenskommunikation
Dr. rer. pol. Silke Bentner

E-Mail

Telefon

(07231) 969-45678