Helios St. Elisabeth Klinik Oberhausen ergreift weitere Covid-19 Maßnahmen
Notfallversorgung bleibt uneingeschränkt gewährleistet

Helios St. Elisabeth Klinik Oberhausen ergreift weitere Covid-19 Maßnahmen

Oberhausen

Aktuell verzeichnet die Helios St. Elisabeth Klinik Oberhausen eine Zunahme an Patienten, die mit dem Coronavirus infiziert sind. Insgesamt werden 17 Patienten mit Covid behandelt, vier Mitarbeiter sind positiv auf SARS-CoV-2 getestet worden. Insbesondere zwei Stationen sind betroffen.

Zum Schutz von Patienten und Mitarbeitern hat die Helios St. Elisabeth Klinik Oberhausen Maßnahmen eingeleitet, mit dem Ziel, mögliche Infektionsketten zu unterbrechen. Dies erfolgte in enger Zusammenarbeit und Abstimmung mit dem Gesundheitsamt. Positiv getestete Patienten werden strikt in gesonderten Bereichen isoliert behandelt. Alle positiv getesteten Mitarbeiter befinden sich in häuslicher Isolation. Aktuell werden alle Patientinnen und Patienten der entsprechenden Stationen sowie alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Klinik auf das Coronavirus getestet. Weitere Ergebnisse werden kurzfristig erwartet, die Testung der Kontaktpersonen wird nach fünf Tagen wiederholt.

Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten in entsprechender Schutzausrüstung. „Unser wichtigstes Anliegen ist es, unsere Patientinnen und Patienten ebenso wie unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aktiv vor einer weiteren Ausbreitung des Virus zu schützen. Deshalb haben wir unser bestehendes internes Sicherheitskonzept im Bereich der Hygiene erweitert und vorsorglich alle planbaren Operationen bis zur Klärung der Testergebnisse reduziert“, erklärt Anna Berrischen, Klinikgeschäftsführerin der Helios St. Elisabeth Klinik Oberhausen. „Die Notfallversorgung bleibt uneingeschränkt gewährleistet. Alle stationären Notfallpatienten werden isoliert auf einer Aufnahmestation untergebracht.“

Gemeinsam mit dem Gesundheitsamt und der Krankenhaushygiene erfolgt eine tägliche Überprüfung und Abstimmung über die laufenden Maßnahmen. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Klinik tragen durchgängig einen Mund-Nasen-Schutz und sind dazu angehalten, Kontakte konsequent einzuschränken. Auch Patientinnen und Patienten müssen außerhalb ihres Zimmers und bei Untersuchungen einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Besuche im Klinikum sind weiterhin nicht möglich.