Ausbildung

In der Klinik: Die praktische Ausbildung

In der Klinik: Die praktische Ausbildung

Nach dem zehnwöchigen theoretischen Einführungsblock steht der erste Einsatz auf einer Station in der Klinik an. Bis zum Ende der Ausbildung durchlaufen die Auszubildenden alle Stationen/Ebenen ihrer Klinik. Die Einsatzdauer variiert zwischen vier und zwölf Wochen pro Station/Ebene. Insgesamt umfasst die praktische Ausbildung 2.500 Stunden.

Die praktische Ausbildung erfolgt in der Helios Klinik Herzberg/ Osterode, der Helios Albert-Schweitzer-Klinik Northeim oder der Helios Klinik Bad Gandersheim. Die Zuordnung zur jeweiligen Klinik erfolgt entsprechend der Bewerbung.  

Zudem müssen die Auszubildenden in ihrer praktischen Ausbildung 500 Stunden in der ambulanten Pflege arbeiten. Dabei können sie aus verschiedenen Einsatzgebieten wählen z.B. Sozialstationen, Tagespflegeeinrichtungen, Dialyse, Kindergarten, Notaufnahme, Endoskopie, OP oder Anästhesie. Weiterhin können verschiedene stationäre Einsätze gewählt werden wie z.B. Hospiz, Neurologie und Psychiatrie.  

Ein besonderes Highlight bietet die Möglichkeit eines vierwöchigen Auslands-Praktikums.

Unterstützung in der Klinik: Die Praxisanleiter

Die Auszubildenden erhalten in jedem Einsatzbereich eine festgelegte Anleitungszeit durch geschulte Praxisanleiter. Praxisanleiter sind pädagogisch geschulte Pflegekräfte, die die Auszubildenden an verschiedene Pflegetätigkeiten heranführen und in pflegerische und organisatorische Abläufe einarbeiten. Die Ausbildung erfolgt entsprechend dem Praxiskonzept der Klinik.

Schichtdienst

Die meisten Stationen und auch einige Fachabteilungen arbeiten im Schichtdienst. Das bedeutet, dass die Auszubildenden im Früh- oder Spätdienst eingeplant werden und etwa jedes zweite Wochenende Dienst haben. Ab Mitte der Ausbildung absolvieren die angehenden Gesundheits- und Krankenpfleger in Begleitung einer examinierten Pflegekraft etwa zehn Nachtdienste.

Permanente Schülerstation in Herzberg

In Herzberg durchlaufen die Auszubildenden jede Normalstation einmal, die übrige Zeit verbringen sie auf einer festen Station – der permanenten Schülerstation. Dort übernehmen sie frühzeitig die Organisation, Planung und Durchführung der Pflege der Patienten und werden stetig durch Praxisanleiter angeleitet und an die Verantwortung im Pflegeberuf herangeführt. Das Stationsteam der permanenten Schülerstation setzt sich vor allem aus examinierten Praxisanleitern zusammen.

Kompetenzkompass

In der praktischen Ausbildung sollen vier Kompetenzbereiche vermittelt werden: Fach-, Methoden-, Sozial- und Personalkompetenz. Der Kompetenzkompass unterstützt das Erlangen dieser Kompetenzen. Das Erreichen der Ausbildungsziele wird durch die Auseinandersetzung mit den Ergebnissen einer Selbst- und Fremdreflexion erreicht. Durch eine transparente und dokumentierte Ausbildungsbegleitung wird die Qualität der praktischen Ausbildung gefördert und eine individuelle Lernbegleitung ermöglicht.