Sommerhitze ist Stress für den Körper
Pressemitteilung

Sommerhitze ist Stress für den Körper

Northeim

Die derzeit hohen Temperaturen fordern von unserem Herz-Kreislaufsystem Höchstleistungen – es kann zu Kopfschmerzen oder Kreislaufbeschwerden kommen. Wer einige Grundregeln beachtet, kann das Sommerwetter jedoch unbeschwert genießen.

Heiße Tage, tropische Nächte – für den Körper stellt das Sommerwetter eine große Herausforderung dar. „Besonders wenn noch eine hohe Luftfeuchtigkeit mit den typischen Wärme-Gewittern hinzukommt, ist das eine große Belastung für den Kreislauf“, erklärt Prof. Dr. med. Wolfgang Schillinger, Chefarzt der Kardiologie in der Helios Albert-Schweitzer-Klinik Northeim. Dies gilt besonders – aber längst nicht nur – für ältere Menschen oder diejenigen, die schon mit Herz- oder Nierenproblemen vorbelastet sind oder einen zu hohen Blutdruck haben. Die Folgen der hohen Temperaturen können Müdigkeit, Schwindel, Herzrhythmusstörungen oder auch Muskelkrämpfe sein.
 
„Oberstes Gebot ist es, bei Hitze mehr zu trinken als sonst“, sagt Prof. Schillinger. Etwa zwei Liter am Tag sollten es normalerweise sein. Bei Hitze oder körperlicher Belastung auch deutlich mehr. „Bei Hitze versucht der Körper, sich durch Schwitzen zu kühlen – da können schnell mehrere Liter Flüssigkeit verloren gehen. Dies gilt auch ganz besonders für kleine Kinder.“ Eltern müssen darauf achten, dass die Kleinen regelmäßig trinken. Dabei ist auch die Wahl des Getränks wichtig. „Beim Schwitzen verliert der Körper viele wichtige Salze, Magnesium und andere Elektrolyte“, erklärt der Chefarzt. Diese können am besten durch Wasser oder Saftschorlen ausgeglichen werden, Elektrolyte beispielsweise durch Gemüsebrühe. Alkoholische Getränke sollte man als Durstlöscher hingegen ebenso meiden wie zu viel Kaffee oder schwarzen Tee.
 
Auch das Essverhalten sollte bei hohen Temperaturen umgestellt werden. „Bei großer Hitze lieber mehrere kleine Mahlzeiten statt der üblichen drei großen zu sich nehmen. Das belastet den Körper weniger“, sagt Prof. Schillinger. Besonders gut verträglich ist leichte Kost mit viel Obst und Gemüse. Stark wasserhaltige Obst- und Gemüsesorten wie Gurken oder Melonen helfen dem Körper, den Flüssigkeitshaushalt zu regulieren.
 
Sport ist bei hohen Temperaturen nicht generell verboten – leichte Bewegung hilft, das Herz-Kreislaufsystem fit zu halten. Sportliche Aktivitäten sollte man aber lieber auf den frühen Morgen oder den späten Abend verlegen. „Besonders gut geeignet sind Sportarten wie Radfahren – der Fahrtwind bringt zusätzliche Kühlung“, sagt der erfahrene Kardiologe. Oft reicht aber auch schon der Spaziergang im schattigen Wald.

 

Tipps für heiße Sommertage

  • viel Wasser, Früchtetees oder Fruchtsaftschorle trinken; Suppen, Brühen, Gurken und Melonen erhöhen die Flüssigkeitszufuhr
  • mäßig Alkohol trinken
  • Kaffee und schwarzen Tee nicht als Durstlöscher trinken
  • auf sehr süße Getränke verzichten
  • sehr kalte Getränke regen den Körper an, noch mehr Wärme zu produzieren und erhöhen die Flüssigkeitsausscheidung
  • leichtes Essen; fette und schwer verdauliche Speisen belasten den Kreislauf zusätzlich
  • Sport und anstrengende körperliche Arbeit nur in den kühleren Morgen- oder Abendstunden
  • bei hohen Ozonwerten keine körperlichen Anstrengungen im Freien
  • Schutz vor direkter Sonnenbestrahlung, Kopfbedeckung tragen
  • Hautschutz durch Sonnenschutzcreme mit hohem Lichtschutzfaktor, Nachcremen nicht vergessen

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Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit insgesamt rund 100.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören unter dem Dach der Holding Helios Health die Helios Kliniken in Deutschland und Quirónsalud in Spanien. Rund 19 Millionen Patienten entscheiden sich jährlich für eine medizinische Behandlung bei Helios. 2018 erzielte das Unternehmen in beiden Ländern einen Gesamtumsatz von 9 Milliarden Euro.
 
In Deutschland verfügt Helios über 86 Kliniken, 126 Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und 10 Präventionszentren. Jährlich werden in Deutschland rund 5,3 Millionen Patienten behandelt, davon 4,1 Millionen ambulant. Helios beschäftigt in Deutschland mehr als 66.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2018 einen Umsatz von rund 6 Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.
 
Quirónsalud betreibt 47 Kliniken, 57 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden hier rund 13,3 Millionen Patienten behandelt, davon 12,9 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt rund 34.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2018 einen Umsatz von rund 3 Milliarden Euro. Helios Deutschland und Quirónsalud gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius.

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