Patientenbesuche sind wieder möglich!
(0800) 8 123 456 Ihre Ansprechpartner Helios Hotline

Kinderurologie

Unsere Klinik für Urologie und Neurologie führt medizinische Beschneidungen durch und informiert Eltern über Behandlungsmöglichkeiten beim Hodenhochstand.

Therapie von Bauch- und Leistenhoden

Wenn ein oder beide Hoden nach der Geburt nicht im Hodensack tastbar sind, spricht man von einem Hodenhochstand, der mittels Hormontherapie zu behandeln ist. Sie soll den Abstieg des Hodens anregen. Die Therapie empfehlen wir im ersten Lebensjahr. Bleibt der gewünschte Erfolg aus, ist eine Operation notwendig.

Hodenbefestigung (Orchidopexie)

Befindet sich der im Hodensack fehlende Hoden in der Leiste, ist er tastbar. Es erfolgt ein ambulanter Eingriff in Vollnarkose, indem sich unsere Ärzte mit einem Hautschnitt Zugang zum Leistenkanal verschaffen. Sie lösen den Hoden samt Samenstrang von den Strukturen der Umgebung und verlagern ihn den Hodensack. Damit der Hoden nicht wieder hinausgleiten kann, wird er durch eine Naht mit dem Hodensack fixiert.

Um abzuklären, ob sich der fehlende Hoden in der Bauchhöhle befindet, ist eine Kernspintomographie notwendig. Danach führen unsere Ärzte über einen kleinen Einschnitt am Bauchnabel ein optisches Gerät mit winziger Kamera ein. Zwei weitere Hauteinschnitte gewähren Zugang für andere OP-Instrumente. Über einen Monitor können unsere Ärzte nun in den Bauchraum blicken. Ist der Hoden dort vorhanden und liegt nicht zu weit vom Leistenkanal entfernt, wird er dorthin verlagert. Vom Kanal wird er dann in den Hodensack verlagert und fixiert.

Beschneidung

Bei diesem operativen Eingriff wird die Vorhaut, die die Eichel des Gliedes umschließt, ganz entfernt. Medizinische Gründe für eine Beschneidung sind wiederkehrende Entzündungen, Schmerzen beim Wasserlassen oder Harnverhalt sowie die Bildung eines Schnürringes beim Zurückstreifen der Vorhaut. Bei uns erfolgt der Eingriff ambulant und in Vollnarkose.

Die Wunde sollte sauber gehalten werden, eine regelmäßige Wundkontrolle beim Kinderarzt ist wichtig.