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Stoffwechselerkrankungen

Wenden Sie sich an uns mit Stoffwechselerkrankungen wie der Blutzuckerkrankheit (Diabetes mellitus), Fettstoffwechselstörungen und Nierenfunktionsstörungen (zum Beispiel Gicht).

Stoffwechsel

Der Stoffwechsel (Metabolismus) umfasst die gesamten biochemischen Prozesse, die in den Zellen des menschlichen Körpers ablaufen, um die mit der Nahrung aufgenommenen Nährstoffe zu verarbeiten. Gesteuert werden die Stoffwechselprozesse im Wesentlichen durch das Hormon- und Nervensystem. Wenn die Verarbeitung der Nährstoffe nicht richtig funktioniert, gehen wir der Sache auf den Grund. Es gibt verschiedene Stoffwechselarten – je nachdem, welche Substanz verarbeitet wird. Beispiele sind der Kohlenhydratstoffwechsel, der Eiweißstoffwechsel und der Fettstoffwechsel.

Diagnostik

Um Stoffwechselerkrankungen wirksam zu behandeln, ist eine präzise und umfassende Diagnostik notwendig. In einem ersten Gespräch befragen wir Sie zu Ihren Beschwerden und klären mögliche Vorerkrankungen. Im Anschluss folgen eine Laboruntersuchung Ihres Blutes und körperliche Untersuchungen. Dazu zählen beispielsweise eine Ultraschalluntersuchung (Sonographie) und eine Computer- und Magnetresonanztomographie. Gegebenenfalls schließen sich weitere Untersuchungen und Funktionstests an.

Individuelle Behandlung

Eine Stoffwechselerkrankung behandeln wir abhängig von der zugrunde liegenden Ursache. Bei angeborenen Stoffwechselerkrankungen können nur die Symptome therapiert werden.

Der Diabetes mellitus ist eine chronische Stoffwechselerkrankung, die durch einen erhöhten Blutzuckerspiegel gekennzeichnet ist. Man unterscheidet zwei Formen der Zuckerkrankheit: Der Typ-1-Diabetes beginnt meist in der Jugend. Es kommt zu einer Autoimmunreaktion, bei der der Körper Zellen zerstört, die das Hormon Insulin produzieren. Die Ursachen dafür sind noch nicht vollständig geklärt.

Bewegungsmangel und starkes Übergewicht tragen dazu bei, dass ein Typ-2-Diabets entsteht. Er betrifft inzwischen überwiegend Erwachsene (selten auch stark übergewichtige Kinder) jeder Altersgruppe. Daneben gibt es noch einige seltenere Diabetes-Arten und als besondere Form den Diabetes in der Schwangerschaft.

Der Typ-1-Diabetes wird immer mit Insulin-Injektionen behandelt. Dem Typ-2-Diabetes können Betroffene entgegenwirken, wenn er rechtzeitig entdeckt wird. Dazu müssen Patienten ihren Lebensstil umstellen, sich mehr bewegen und ihr Übergewicht durch Ernährungsumstellung reduzieren. In späteren Stadien müssen Betroffene Medikamente einnehmen, um ihren Blutzucker zu regulieren und/oder sich mit Insulin behandeln. Ist der Blutzucker sorgfältig eingestellt, lassen sich Spätschäden wie zum Beispiel Störungen der Nierenfunktion, Herzinfarkt und Nervenschädigungen verhindern.

 

Bei einer Fettstoffwechselstörung müssen Betroffene den Cholesterinwert in ihrem Blut senken. Bei einigen Patienten wird diese über eine Änderung des Lebensstils erreicht. Sie stellen also vor allem ihre  Ernährung um und bewegen sich mehr. Ist eine Umstellung der Lebensweise nicht ausreichend, kommen Medikamente zum Einsatz.

Bei Nierenfunktionsstörungen können Betroffene mitunter selbst einiges tun, um die Ursachen zu bekämpfen und die Symptome zu lindern. Die Umstellung der Lebensweise – in Sachen Gewicht, Ernährung und Bewegungsverhalten – kann mitunter eine entscheidende Rolle spielen. Ist die Umstellung des Lebensstils nicht ausreichend, werden die Erkrankungen gezielt mit Medikamenten behandelt.