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Schaufensterkrankheit: Wenn Laufen zur Belastung wird

Schaufensterkrankheit: Wenn Laufen zur Belastung wird

Velbert

Schon ein kurzer Spaziergang ist für Menschen mit Schaufensterkrankheit eine Herausforderung. Nach einer überschaubaren Wegstrecke werden die Beine schwer. Es stellen sich Schmerzen und ein Kältegefühl in den Beinen ein. Erst nach einer Gehpause klingen die Beschwerden ab. Daher legen viele Betroffene längere Wegstrecken in Etappen zurück – wie beim Schaufensterbummeln.

Über Ausprägungen der Schaufensterkrankheit und die unterschiedlichen Untersuchungs- und Behandlungsmethoden informieren am Dienstag, 21. November, ab 18 Uhr, Dr. med. Gabriele Kischel-Augart, Chefärztin der Klinik für Gefäßchirurgie, und Dr. med. Theodoros Moysidis, Sektionsleiter für Angiologie am Helios Klinikum Niederberg, im Rahmen eines Medizinforum.

Die oben genannten Symptome der Schaufensterkrankheit sind der Hinweis auf eine Durchblutungsstörung in den Beinen. „Schuld ist meist eine Gefäßerkrankung der Arterien, die die Beine versorgen“, erklärt Dr. med. Gabriele Kischel-Augart. Bei der Schaufensterkrankheit unterscheiden Ärzte zwischen unterschiedlichen Schweregraden: „Wer über 200 Meter weit kommt, leidet unter einer leichteren Form. Bei Menschen, die weniger schaffen, ist von einem fortgeschrittenen Stadium auszugehen. In jedem Fall ist ein Besuch beim Hausarzt anzuraten“, so die Medizinerin. Wichtig ist es, konsequent die Risikofaktoren auszuschalten: Rauchen, Bluthochdruck, zu hohe Blutfettwerte, Diabetes und Übergewicht.

Je nach Schwere der Erkrankung ergeben sich verschiedene Möglichkeiten der Therapie. Bei leichten Formen kann schon eine konventionelle Behandlung mit Gehtraining, Medikamenten zur Blutverdünnung (ASS) sowie – bei Rauchern – der Aufforderung zum Nikotinverzicht helfen. Rauchen ist eine der Hauptursachen für die Schaufensterkrankheit. Im Fall einer fortgeschrittenen Erkrankung raten die Ärzte hingegen zu einer interventionellen radiologischen Therapie oder zur Operation durch die Gefäßchirurgen.

Im Kardiovaskulären Zentrum am Helios Klinikum Niederberg arbeiten Angiologen, Gefäßchirurgen, Kardiologen, Diabetologen, Nephrologen und Radiologen Hand in Hand, um den Patienten die bestmögliche Therapie auf diesem Gebiet bieten zu können. Dabei werden sowohl Erkrankungen des arteriellen Systems (z.B. Arteriosklerose oder Aneurysmen) als auch des venösen Systems (Krampfadern und Thrombosen) behandelt. „Für den Patienten birgt das auch enorme Vorteile, da viele Abteilungen an der Behandlung beteiligt sind und gemeinsam die Erkrankung abklären. Dank der modernsten Medizintechnik sind die Patienten bestens versorgt und die Entscheidungswege sind kürzer“, sagt Dr. med. Theodoros Moysidis.

Das Kardiovaskuläre Zentrum  bietet das gesamte Spektrum der konservativen und operativen Behandlungsverfahren an. Am 21. November 2017 um 18:00 Uhr informieren die Mediziner im Medizinforum über moderne Therapiemöglichkeiten bei der Schaufensterkrankheit im SiZi I und II. Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung nicht erforderlich. Anschließend ist auch Raum für persönliche Fragen an die Experten.

Jane Looden

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Jane Looden

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Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit mehr als 100.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören die Helios Kliniken in Deutschland und Quirónsalud in Spanien. 15 Millionen Patienten entscheiden sich jährlich für eine medizinische Behandlung bei Helios.

In Deutschland verfügt Helios über 111 Akut- und Rehabilitationskliniken, 89 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), vier Rehazentren, 17 Präventionszentren und 12 Pflegeeinrichtungen. Jährlich werden in Deutschland rund 5,2 Millionen Patienten behandelt, davon 3,9 Millionen ambulant. Helios beschäftigt in Deutschland mehr als 73.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2016 einen Umsatz von rund 5,8 Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

Quirónsalud betreibt in Spanien 43 Kliniken, 44 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für Betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden in Spanien über 9,7 Millionen Patienten behandelt, davon 9,4 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt mehr als 35.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2016 einen Umsatz von rund 2,5 Milliarden Euro.
 
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