Ein langer Weg zurück ins Leben

Ein langer Weg zurück ins Leben

Velbert

Martin Zeggel blickt auf eine lange Zeit im Krankenhaus zurück. Ein Einblick in eine Krankengeschichte, verschiedene Risikofaktoren und die Unerlässlichkeit lebenswichtiger Vorsorgeuntersuchungen.

Als Frau Zeggel die Krankenakte ihres Mannes auf den Tisch legt, staunt man nicht schlecht. Akribisch hat sie alle Befunde nach Datum sortiert in einem großen Ordner abgeheftet. Begonnen hat alles im Jahr 2012, als Martin Zeggel Probleme beim Laufen bekam. Immer wieder musste er bei Spaziergängen mit seiner Frau stehenbleiben, da die Beine so schmerzten.
Anfangs hieß es noch, so erinnert sich seine Frau, er solle sich nicht so anstellen, doch die Beschwerden blieben und wurden immer schlimmer, bis sie ihren Mann überredete, endlich einen Arzt aufzusuchen.

Die Diagnose kam für das Ehepaar dann sehr überraschend: Noch nie hatten sie vorher von der sogenannten „Schaufensterkrankheit“ pAVK (periphere arterielle Verschlusskrankheit) gehört. Die pAVK ist eine Durchblutungsstörung der Beine, die durch verstopfte Arterien hervorgerufen wird. Etwa 4,3 Millionen Betroffene leiden an dieser Form der Durchblutungsstörung, weil die Vorsorge oft vernachlässigt wird.
Da betroffene Patienten beim Gehen oder Laufen des Öfteren anhalten müssen, bis die Schmerzen wieder abgeklungen sind, wird die pAVK häufig als Schaufensterkrankheit bezeichnet, weil Betroffene aus Scham oder zur Ablenkung häufig vor Schaufenstern stehen bleiben.

Nähere Untersuchungen ergaben, dass Herr Zeggel nicht nur an den Beinen, sondern auch an anderen Gefäßabschnitten unter rasch fortschreitenden Verkalkungen leidet. Der Grund sind seine vielen Risikofaktoren für Gefäßverkalkungen: Das Rauchen hat er inzwischen aufgegeben, sein Bluthochdruck, seine Blutfette und sein Blutzucker wurden medikamentös eingestellt und eng überwacht. Trotzdem wurde eine Operation der Bein- und der Halsschlagader und eine Herzbypass-OP erforderlich - und eine intensive medikamentöse Nachbehandlung. Es folgten regelmäßige Kontrollen und Nachsorge-Untersuchungen.
Trotzdem erlitt er 2017 einen schweren Schlaganfall mit Halbseitenlähmung und septischem Schock. Nach 14 Tagen im Koma und monatelanger Reha mit Logopädie und Physiotherapie hat er sich inzwischen mit Hilfe seiner Frau wieder gut erholt.

Nach dieser Phase traten wieder Schmerzen in den Beinen beim Laufen auf, aber sein bisher behandelnder Arzt, der Angiologe Dr. Bongers, war inzwischen in Rente gegangen. Zum Glück erfuhr das Ehepaar Zeggel, dass Dr. med. Bongers inzwischen als Senior Consultant im Helios Klinikum Niederberg mit der Gefäßchirurgie und der Kardiologie zusammenarbeitet, und so reisten die beiden vom Essener Norden nach Velbert.

Inzwischen ist in beiden Beinen die Durchblutung wieder hergestellt worden und zwar von Dr. med. Bongers gemeinsam mit dem Niederberger Team der Gefäßchirurgie um Frau Dr. med. Kischel-Augart. Seit seiner Bypass-Operation am linken Bein Anfang des Jahres ist er jetzt wieder gut zu Fuß und freut sich auf gemeinsame Spaziergänge mit seiner Frau.

Auch wenn er weiß, dass er angesichts seiner Risikofaktoren auch weiterhin zu Gefäßproblemen neigen wird, ist Herr Zeggel trotzdem zuversichtlich. Er wird auch weiterhin auf das Rauchen verzichten, regelmäßig seine Medikamente einnehmen und die Gefäße mit Ultraschall überprüfen lassen. Und falls erneut Beschwerden auftreten, weiß er ja jetzt, wo er Dr. Bongers und die Gefäßchirurgie im Helios Klinikum Niederberg findet.
 
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Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit rund 100.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören unter dem Dach der Holding Helios Health die Helios Kliniken in Deutschland und Quirónsalud in Spanien. Rund 17 Millionen Patienten entscheiden sich jährlich für eine medizinische Behandlung bei Helios. 2017 erzielte das Unternehmen in beiden Ländern einen Gesamtumsatz von 8,7 Milliarden Euro.

In Deutschland verfügt Helios über 86 Kliniken, 120 Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und zehn Präventionszentren. Jährlich werden in Deutschland rund 5,2 Millionen Patienten behandelt, davon 4 Millionen ambulant. Helios beschäftigt in Deutschland mehr als 66.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2017 einen Umsatz von rund 6,1 Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

Quirónsalud betreibt in Spanien 45 Kliniken, 55 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für Betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden hier rund 11,6 Millionen Patienten behandelt, davon 11,2 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt mehr als 32.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2017 einen Umsatz von rund 2,6 Milliarden Euro. Helios Deutschland und Quirónsalud gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius.

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