Darmkrebs: Vorsorge rettet Leben.

Darmkrebs: Vorsorge rettet Leben.

Velbert

Darmkrebs ist die zweithäufigste Krebserkrankung in Deutschland. Aber er ist gut behandelbar, wenn er rechtzeitig erkannt wird. Dank der Vorsorgeuntersuchungen ist das möglich – wenn diese auch regelmäßig genutzt werden. Das Expertenteam am Helios Klinikum Niederberg informiert am 10. Oktober um 18 Uhr, wie sich die Patienten bestmöglich schützen können.

„Typisch für Darmkrebs ist, dass er sich still im Körper bildet“, sagt Dr. Müller-Marbach, Chefarzt der Klinik für Gastroenterologie im Helios Klinikum Niederberg. Jährlich sterben in Deutschland immer noch 25.999 Menschen an den Folgen einer Darmkrebserkrankung. „Die gute Nachricht ist, dass durch die Früherkennung nahezu alle Darmkrebsfälle verhindert oder geheilt werden können“, erklärt Dr. Katja Staade. Sie ist Chefärztin der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am Helios Klinikum Niederberg. Die beiden Mediziner ergänzen sich bei der Behandlung von Darmkrebs. Für beste Heilungschance arbeiten sie im zertifizierten Darmkrebszentrum eng zusammen. „Ich bin für die Diagnose zuständig und Dr. Staade ist der Profi bei den Operationen“, sagt Dr. Müller-Marbach. Das zertifizierte Darmkrebszentrum im Helios Klinikum Niederberg ermöglicht eine optimale Zusammenarbeit aller Beteiligten im Sinne der Patienten. In Velbert haben sich aus diesem Grund Fachärzte unterschiedlicher Disziplinen zusammengeschlossen und das Darmzentrum gegründet.

Eine Darmspiegelung ist die effektivste Art eine krankhafte Veränderung des Darms zu erkennen. Dank dieser Untersuchung erkennen die Mediziner eine Krebserkrankung früh und damit wird er in den meisten Fällen vollständig geheilt. Die Untersuchung ist schmerzfrei und muss nur alle sieben bis zehn Jahre wiederholt werden. „Hiermit beugen Sie einer Erkrankung effektiv vor“, betont Dr. Müller-Marbach. Zu empfehlen ist eine Darmspiegelung ab dem 55. Lebensjahr. Falls jemand in der Familie bereits an Darmkrebs erkrankt ist, sollte die Untersuchung eher durchgeführt werden. Über diese und weitere Vorsorgemöglichkeiten berät Sie der Mediziner des Helios Klinikums Niederberg gerne.

Am 10. Oktober 2017 um 18:00 Uhr informieren die Mediziner im Medizinforum über die Vorsorgemöglichkeiten und Operationsmöglichkeiten bei Darmkrebs im Helios Klinikum Niederberg, SiZi I und II. Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung nicht erforderlich. Anschließend ist auch Raum für persönliche Fragen an die Experten.

"Typisch für Darmkrebs ist, dass er sich still im Körper bildet."

Dr. Alexis Müller-Marbach, Chefarzt der Klinik für Gastroenterologie

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In Deutschland hat Helios 112 Akut- und Rehabilitationskliniken inklusive sieben Maximalversorger in Berlin-Buch, Duisburg, Erfurt, Krefeld, Schwerin, Wuppertal und Wiesbaden, 78 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), vier Rehazentren, 18 Präventionszentren und 13 Pflegeeinrichtungen. Helios ist damit einer der größten Anbieter von stationärer und ambulanter Patientenversorgung in Deutschland und bietet Qualitätsmedizin innerhalb des gesamten Versorgungsspektrums. Helios versorgt in Deutschland jährlich mehr als 5,2 Millionen Patienten, davon rund 1,3 Millionen stationär. Die Klinikgruppe verfügt insgesamt über 35.000 Betten, beschäftigt mehr als 72.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete in Deutschland im Jahr 2016 einen Umsatz von rund 5,8 Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“.

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