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555 Tage Helios in Velbert

555 Tage Helios in Velbert

Velbert

Seit dem 1. Mai 2017 gehört das Klinikum Niederberg offiziell zur Helios Kliniken Gruppe. In den 555 Tagen hat sich am Klinikum einiges verändert. Es gibt nicht nur mehr Fachabteilungen und ein größeres Leistungsspektrum, sondern auch mehr Personal – sowohl auf ärztlicher als auch auf der pflegerischen Seite.

„Wir haben am Standort in Velbert nicht abgebaut, sondern Personal aufgebaut“, erklärt Dr. Niklas Cruse, Klinikgeschäftsführer am Helios Klinikum Niederberg. Aufgrund neuer Fachabteilungen, die sich am Klinikum neu etabliert haben, sind deutlich mehr Ärzte eingestellt worden. „Anfang 2016 hatte das Klinikum 118 Ärzte beschäftigt. Heute sind es bereits 135 Ärzte. Und wir stellen weiter ein und sind auf der Suche nach hochqualifizierten Personal“, so Dr. Cruse.

Gerade einem privaten Träger gegenüber sind die Menschen oft skeptisch. Umso mehr freut es Dr. Cruse, dass er den Niederbergern schon innerhalb der ersten zwei Jahre beweisen konnte, dass die Helios Kliniken die richtigen Weichen im Klinikum Niederberg gestellt haben.

Sichtbares Signal für diese Aufbauarbeit sind die neuen medizinischen Angebote, die am Haus etabliert wurden. Dazu zählen die Gefäß-, Thorax- und Wirbelsäulenchirurgie, sowie eine Psychosomatik und Pneumologie. Dass das ein Schritt in die richtige Richtung war, zeigen auch die Patientenzahlen. Im Jahr 2015 haben 19.280 Patienten das Klinikum stationär aufgesucht. „In diesem Jahr rechnen wir mit 20.500. Wir wachsen und das soll auch so bleiben. Deshalb möchte ich das Leistungsspektrum noch weiter ausbauen. Ich würde mir wünschen auch die Fachbereiche Adipositiaschirurgie und Plastische Chirurgie hier zu etablieren“, so der Klinikgeschäftsführer. Das Klinikum soll damit auch im Neubau, welcher im Jahr 2021 stehen wird, für die Zukunft gut gerüstet sein.

Aber nicht nur ärztliche Kollegen gehören zum neuen Mitarbeiterkreis, auch in der Pflege wurde nicht abgebaut, sondern aufgestockt. „Anfang letzten Jahres zählten wir 423 Mitarbeiter, heute sind wir bei 435 Kolleginnen und Kollegen“, erklärt Gerd Bloemertz, Pflegedirektor am Klinikum. Ein Blick in die Stellenangebote zeigt, dass auch in der Pflege noch weitere Kräfte gesucht werden, um das Personal aufzustocken. „Wir haben zudem das Konzept geändert und sind effizienter. Wenn durch saisonale Schwankungen weniger Patienten im Klinikum sind, dann legen wir einige Bereiche zusammen. Dadurch konnten bereits Überstunden abgebaut und freie Tage generiert werden“, sagt Herr Bloemertz.

Nur in der Verwaltung hat das Klinikum im vergangenen Jahr Personal abgebaut. „Wir sind nun an eine Region angeschlossen und viele Verwaltungsangelegenheiten werden daher nicht mehr an jeder Klinik gleichermaßen erledigt, sondern gebündelt. So haben wir uns beispielsweise vom hauseigenen Einkauf und der Finanzbuchhaltung getrennt“, weiß Dr. Cruse. Die Verwaltung ist dadurch schlanker geworden und Doppelstrukturen konnten abgebaut werden.  „Besonders stolz bin ich auf die vielen Mitarbeiter, auf die im vergangenen Jahr Veränderungen zugekommen sind. Das ging teilweise sehr schnell, war aber auch effizient“, sagt Niklas Cruse. „Ich denke, wir sind auf einem guten Weg und wachsen stetig weiter.“

Jane Looden

Pressesprecherin
Jane Looden

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Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit mehr als 100.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören die Helios Kliniken in Deutschland und Quirónsalud in Spanien. 15 Millionen Patienten entscheiden sich jährlich für eine medizinische Behandlung bei Helios.

In Deutschland verfügt Helios über 111 Akut- und Rehabilitationskliniken, 89 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), vier Rehazentren, 17 Präventionszentren und 12 Pflegeeinrichtungen. Jährlich werden in Deutschland rund 5,2 Millionen Patienten behandelt, davon 3,9 Millionen ambulant. Helios beschäftigt in Deutschland mehr als 73.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2016 einen Umsatz von rund 5,8 Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

Quirónsalud betreibt in Spanien 43 Kliniken, 44 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für Betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden in Spanien über 9,7 Millionen Patienten behandelt, davon 9,4 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt mehr als 35.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2016 einen Umsatz von rund 2,5 Milliarden Euro.
 
Helios und Quirónsalud gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius.