ACHTUNG! Geänderte Besucherregelung

Informationen zu aktuellen Besuchsregelungen aufgrund der Corona-Pandemie finden Sie unter nachfolgendem Link: Alle Infos

Pflegedienst

Was macht eigentlich eine Stillberaterin?

Was macht eigentlich eine Stillberaterin?

Zuhören, Verständnis haben, Hilfe anbieten und beraten – diese Aufgaben gehören zum Beruf von Yvonne Rohde, Stillberaterin am Helios Klinikum Niederberg. Seit über einem Jahr unterstützt sie Mütter mit Schwierigkeiten beim Stillen und hilft dabei, eine glückliche Stillzeit zu ermöglichen.

Muttermilch ist die natürlichste Nahrung für das Baby. Deshalb möchten viele Mütter ihrem Kind diese auch ermöglichen. Doch dies klappt nicht immer problemlos. Dabei sind es häufig nur Kleinigkeiten, die dazu beitragen, dass das Stillen reibungslos funktioniert. „Manchmal muss nur die Stillposition verändert werden. Auch Trost spenden, Verständnis haben und zuhören hilft, Stillprobleme schnell zu beheben“, weiß Yvonne Rohde.

Stillen will gelernt sein, denn Mutter und Kind müssen sich an die neue Situation erst gewöhnen. „Ich kenne auch Mütter, die frustriert sind, weil sie unerwünschte Ratschläge von Dritten erhalten, die dazu führen, dass man noch mehr gestresst und deprimiert ist“, sagt die Stillberaterin. Die Mitarbeiterin des Klinikums weiß aber Rat, setzt sich mit der Mutter zusammen und bespricht die aktuelle Situation. Gibt es vielleicht eine Vorerkrankung? Hat die Mutter Milchstau? Verträgt das Kind die Nahrung nicht? „Wir gehen gemeinsam alle Möglichkeiten durch und versuchen eine Lösung zu finden. Bei mir stehen die Persönlichkeit und die Wünsche der Mütter immer im Vordergrund“, erklärt Frau Rohde weiter. Auch für Mütter, die nicht stillen können oder möchten, hat Yvonne Rohde Verständnis. „Wir schließen hier niemanden aus, sondern beraten und wer sich gegen das Stillen entscheidet, bekommt selbstverständlich auch Informationen über die optimale Babynahrung“, erklärt Frau Rohde.

Das Stillen kann jedoch zu einer intensiven Mutter-Kind-Beziehung beitragen. „Außerdem bilden gestillte Kinder bessere Abwehrkräfte, erkranken seltener an Allergien und werden vor dem plötzlichen Kindstod geschützt“, weiß Yvonne Rohde.

Sobald eine Pflegekraft merkt, dass es bei einer Mutter nicht so gut klappt, gibt sie mir Bescheid und ich biete Hilfe an.

Yvonne Rohde, Stillberaterin

Stillberaterin im Klinikum

Yvonne Rohde ist im Helios Klinikum Niederberg seit einem Jahr Stillberaterin. Sie hat eine Fortbildung und das internationale IBLCE-Examen absolviert. Mit ihrem Wissen informiert und hilft sie Müttern im Krankenhaus, die nach der Entbindung Probleme beim Stillen haben. Sie bietet täglich eine Sprechstunde an, aber auch auf der Station gibt es zwischen ihr und den Mitarbeitern einen regen Austausch. „Sobald eine Pflegekraft merkt, dass es bei einer Mutter nicht so gut klappt, gibt sie mir Bescheid und ich biete Hilfe an“, sagt Yvonne Rohde.