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Leistungen

Musiktherapie

Musiktherapie

Redewendungen wie „da ist Musik drin“ oder „ich bin ganz Ohr“ machen deutlich, wie sehr menschliches und musikalisches Erleben verbunden sind. Wir nutzen Töne, Klänge und Geräusche, um mit unserer Umwelt zu kommunizieren. Wir gebrauchen letztendlich also musikalische Elemente, um uns in der Welt zurechtzufinden und um unsere Gefühle mit anderen auszutauschen.

Musik drückt das aus, was mit Worten nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist.

Victor Hugo

Musik gemeinsam erleben

Die Musiktherapie kann den Antrieb fördern, kann helfen zu strukturieren, vermag das Selbstvertrauen zu stärken und sie hilft, Schwellenangst abzubauen. Kurz: Sie kann einfach ein positiveres Lebensgefühl vermitteln. Spiegelbildlich erleichtert sie Öffnungen und lässt die Bereitschaft wachsen, Kontakt zu anderen aufzunehmen und Vertrauen zuzulassen.

Zudem kommt dem gemeinsamen Hören von Musik große Bedeutung zu: Hierdurch können schöpferische, selbstregulative und kommunikative Fähigkeiten wieder lebendig werden. Musikhören vitalisiert, motiviert und beruhigt.

Daneben nutzen Patientinnen und Patienten die Gelegenheit immer wieder gerne, um über das „Erlebnis Musik“ zu sprechen, sich mit anderen Menschen über die mit der Musik verbundenen Gefühle, Gedanken und Erinnerungen auszutauschen. Auf diese Weise können verschüttetes Potential und Initiative wieder entdeckt werden.

Unser Konzept

Auf diesen Erkenntnissen beruhen die Ansätze des musiktherapeutischen Angebotes der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Helios Klinikum Niederberg und der Tagesklinik in Heiligenhaus.

Zweimal wöchentlich findet die Musiktherapie statt. Geleitet wird sie von Günter Wiesemann, Musiktherapeut, Komponist, Konzertmusiker und Universitätsdozent. Bei einer Gruppengröße von maximal fünf Patienten geht es zunächst um aktive Musikgestaltung, deren Ziel der Selbstausdruck und die Selbstdarstellung ist. Hierzu stehen verschiedene Musikinstrumente zur Verfügung.

Ganz wichtig in diesem Zusammenhang: Hierbei geht es keinesfalls um die musikalische Leistung, sondern um den spontan spielerischen und unbefangen experimentellen Umgang, um Musik therapeutisch nutzen zu können.