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Minimal invasive Fußchirurgie

Minimal invasive Fußchirurgie

Minimalinvasive Operationstechniken erfreuen sich in vielen Fachgebieten der Medizin zunehmender Popularität. Die Gewebe schonenden Techniken ermöglichen oft eine rasche Heilung und eine frühzeitige Wiederherstellung der Körperfunktion im Alltag.

Auch im Bereich der Fußchirurgie sind minimal invasive Operationstechniken auf dem Vormarsch, im deutschsprachigen Raum jedoch erst seit wenigen Jahren etabliert. Durch die überzeugenden Ergebnisse dieser schonenden Techniken haben minimal-invasive Operationen am Fuß dabei in der letzten Zeit deutlich an Bedeutung gewonnen.
Mit der Gründung einer eigenständigen Sektion für minimal invasive Fußchirurgie verfügt das Helios Klinikum Niederberg seit April 2018 deutschlandweit über das erste speziell auf diese Techniken spezialisierte Zentrum.
Bei minimal-invasiven Fußeingriffen werden über wenige Millimeter große Hautschnitte notwendige Korrekturen an Knochen und Weichteilen durchgeführt. Die Gewebe schonenden Techniken stellen hierbei häufig eine Ergänzung zu traditionell offenen Verfahren dar und bereichern die Therapiemöglichkeiten verschiedenster Fußerkrankungen.
Die Wirksamkeit der minimal invasiven Operationstechniken ist mittlerweile international durch zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen belegt.
Voraussetzung für die Durchführung minimal invasiver Eingriffe am menschlichen Fuß und Sprunggelenk sind sehr gute anatomische Kenntnisse und Erfahrungen in der offenen Chirurgie.
Spezielle Verbandstechniken und spezielle Kenntnisse in der Nachbehandlung nach minimal-invasiven Eingriffen sind ebenfalls notwendig um gute Erfolge zu erzielen.

Schwerpunkte

Unser Spektrum minimal invasiver Operationen an Fuß und Sprunggelenk:

• Kleinzehenkorrektur (Hammerzehen, Krallenzehen)
• Korrektur von Fehlstellungen der 5. Zehe (Schneiderballen, Curly toe)
• Korrektur des Großzehenballen (Hallux valgus)
• Behandlung der steifen Großzehe (Hallux rigidus)
• Behandlung des Mittelfußschmerzes (Metatarsalgie)
• Entlastung bei der sog. Morton Neuralgie
• Korrektur des Fersenbeines bei Fehlstellungen des Rückfußes
• Behandlung diabetischer Ulcera und Druckstellen
• Behandlung des schmerzhaften Fersensporns
• Korrektur einer Haglund-Ferse
• Arthroskopische Behandlung bei Knorpel-Knochen-Läsionen des oberen Sprunggelenkes
• Arthroskopische Behandlung bei moderatem Verschleiß des oberen Sprunggelenkes
• Therapie der chronischen Achillessehnenreizung
• Versorgung bei akutem Achillessehnenriß
• Tenoskopie bei degenerativen Sehnenerkrankungen
• Abtragung von störenden Knochenvorsprüngen (Exostosen)
• Minimal invasiv gestützte Versteifung von arthrotischen Gelenken

Stationärer Aufenthalt

Durch die Gewebe schonenden OP-Techniken reduziert sich der Krankenhausaufenthalt meist auf 1-3 Tage. Einige Eingriffe können auch ambulant erbracht werden.

Nachbehandlung

Da die minimal invasiven Operationstechniken meist ohne das Einbringen von Fremdmaterial in den menschlichen Körper in Form von Schrauben, Drähten oder Platten auskommen, wird die Sicherstellung des Operationsergebnisses in der ersten Phase nach dem Eingriff häufig durch spezielle Pflasterverbände am Fuß gesichert. Hierfür ist es besonders wichtig, die Patienten in die Nachbehandlung einzubeziehen und die entsprechenden Verbandstechniken zu schulen.
Auch eine das Gewebe schonende Korrekturoperation am Fuß benötigt Zeit um zu heilen. Im Falle von knöchernen Korrekturen am Fußskelett benötigt der Körper z.B. Zeit für die Knochenheilung. Im Gegensatz zu den offenen Verfahren dürfen Sie Ihren Fuß bei minimal-invasiven Techniken jedoch meist früher wieder einer alltäglichen Belastung zuführen.