Patientenwissen

Kleines Lexikon der Gefäßchirurgie

Hier erklären wir Ihnen die wichtigsten Begriffe rund um die Gefäßchirurgie.

abschnittsweise Erweiterung einer Schlagader durch eine Gefäßwandschwäche

Katheteruntersuchung der Schlagadern mittels Kontrastmittel

Hauptkörperschlagader

Schlagadern; sie transportieren sauerstoffreiches Blut vom Herzen zum Körper

Schlagaderverkalkung

kleine, häufig bläulich verfärbte erweiterte Hautäderchen, besonders oft am Oberschenkel, vorzugsweise bei Frauen

Wörtlich „Umleitung“. Operationsverfahren, bei dem eine verstopfte Ader durch ein Kunstgefäß oder eine körpereigene Vene ersetzt wird wie durch eine Umleitung

eigentlich Arteria carotis, der Fachausdruck für die Halsschlagader

die Aufweitung eines verengten Gefäßes durch einen Ballonkatheter. Minimal invasives Behandlungsverfahren in örtlicher Betäubung.

Ultraschallverfahren, mit dem zugleich der Blutfluss in den Gefäßen gemessen werden kann

das Absterben von Gewebe durch plötzlich aufgetretene Durchblutungsstörungen, z.B. in Herz, Hirn, Niere oder Lunge

Behandlung von geschwollenen Beinen oder Krampfadern mit Gummistrümpfen oder elastischen Kompressionswickelverbänden.

erweiterte Venen am Bein, meist Folge von undichten Venenklappen

Sonderform der Massage, bei der Wasseransammlungen aus den Beinen oder den Armen massiert werden

Schwellung der Arme oder Beine durch Störungen des Lymphtransportes oder durch Erkrankungen der Lymphknoten

wörtlich „Flicken“, meist zur Erweiterung eines kurzen verengten Gefäß-Abschnittes

Auswirkung von Verkalkungen der Beinschlagadern, meist Folge langjährigen Rauchens. Häufig mit chronischen Wunden an den Füßen verbunden.

Folge von Durchblutungsstörungen im Bein, bei denen nach kürzeren Gehstrecken so heftige Wadenschmerzen auftreten, dass der Patient zum Stehenbleiben gezwungen wird.

akut aufgetretene Durchblutungsstörung im Gehirn durch Gefäß-Verschluss oder durch Blutung ins Hirngewebe

Gefäßstütze aus Metall, die nach Dilatation (s.o.) verhindert, dass das aufgedehnte Gefäß sich wieder verengt.

Operationsverfahren, bei dem Krampfadern aus dem Bein "herausgezogen" werden

Gerinnselbildung im Gefäß. Am häufigsten in den Beinvenen als so genannte Beinvenenthrombose

medizinischer Fachbegriff für Krampfadern

Adern, die mit niedrigem Druck das sauerstoffarme Blut zum Herzen zurücktransportieren

Ventil in der Vene, das verhindert, dass das Blut der Schwerkraft nach ins Bein zurückfließt, anstatt zum Herzen transportiert zu werden

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Dr. med. Gabriele Kischel-Augart

Chefärztin der Klinik für Gefäßchirurgie
Dr. med. Gabriele Kischel-Augart

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