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Patientenwissen

Stürze im Alter vermeiden

Stürze im Alter sind nicht selten und haben oft dramatische Folgen wie Frakturen, Behinderung und Verkürzung der Lebenszeit.

Besonders gefährdet sind Senioren, die bereits in der Vorgeschichte mehrfach gestürzt sind. Es gibt viele weitere Faktoren, die das Risiko von Stürzen mit prägen. So erhöhen bestimmte Krankheiten, wie zum Beispiel die Parkinsonsche Erkrankung, eine Depression, eine Demenz, ein Schlaganfall in der Vorgeschichte oder die Osteoporose das Risiko. Auch schlecht eingestellte Sehstörungen und die Einnahme bestimmter Psychopharmaka erhöhen die Gefahr.

 

Jeder betagte Mensch kann jedoch mit einfachen Mitteln zur Vorsorge beitragen:
Achten Sie bitte auf gute Beleuchtung  in der Wohnung und beseitigen Sie Stolperschwellen  wie zum Beispiel Teppichbrücken.
Sorgen Sie bitte für feste bequeme Schuhe
Gehen Sie zum Augenarzt und lassen Sehstörungen behandeln.
Hilfreich auch im hohen Alter sind leichtes Krafttraining und Gleichgewichtsübungen möglichst unter Anleitung eines Physiotherapeuten
Lassen Sie bitte den Hausarzt Ihre Medikation besonders mit Blick auf dämpfende oder muskelentspannende Mittel prüfen.
Vermeiden Sie bitte riskantes Verhalten wie das Steigen auf Stuhl oder Trittleiter. Im sehr hohen Alter kann man auch einmal die jungen Leute Gardinen aufhängen lassen.
Die Ausstattung der Wohnung besonders an Treppen  oder in Feuchtbereichen mit Handläufen kann ebenso helfen wie Rutschmatten im Badezimmer.
Verwahren Sie bitte Alltagsgegenstände besonders Nachts in erreichbarer Nähe auf und lassen Sie sich von Ihrem Arzt ein passendes Gehhilfsmittel verordnen, das aber auch zu Ihrer Wohnung passen muss.
Ist es bereits mehrfach zu Stürzen gekommen schützen Hüftpolster, sogenannte Protektoren, vor der gefürchteten Schenkelhalsfraktur.
Ein Hausnotrufsystem kann sich lebensrettend auswirken um Hilfe herbeizurufen.