"Helios hat mir einen großen Karriereschritt ermöglicht"

Stationsleitung mit 29 Jahren – Corinna hat’s geschafft! Erfahrt hier, wie ihr das gelungen ist.

Bitte beschreibe kurz deinen beruflichen Werdegang!?

Nach meiner Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin habe ich in verschiedenen Kliniken Berufserfahrung gesammelt. Ich war unter anderem im OP, auf der Unfallchirurgie und Orthopädie und auf der Intensivstation, bevor es mich dann nach München verschlagen hat.

 

Zur Person

Corinna Sellner ist 29 Jahre alt und Stationsleitung der Pivatklinik am Helios Klinikum München West.

In welcher Position arbeitest du zurzeit?

Im August 2017 habe ich als stellvertretende Stationsleiterin auf unserer Wahlleistungsstation angefangen, um das Haus kennenzulernen. Seit April vergangenen Jahres leite ich die neu eröffnete Privatklinik. Die Stelle war sowohl ein großer Karriereschritt als auch eine tolle Chance, da ich die Strukturen und Abläufe in der Privatklinik von Beginn an mitgestalten durfte. Natürlich habe ich diese Möglichkeit mit Freude angenommen und bin sehr glücklich.

Wie sieht dein Arbeitsalltag aus?

Durch die interdisziplinären Fachbereiche innerhalb der Privatklinik ist mein Arbeitsalltag sehr vielfältig und spannend. Ständig passiert etwas Unvorhergesehenes, da muss man immer schnell reagieren. Aber es gibt natürlich auch regelmäßige Aufgaben. So organisiere ich verschiedene Abläufe, erhalte Strukturen aufrecht, gestalte Dienstpläne oder führe Teammeetings durch.

Was begeistert dich am meisten an deiner Arbeit?

Mir ist es wichtig, mein Team gut zu führen und gemeinsam Leistungen zu erbringen. Es ist schön, einen kleinen Teil zur Entwicklung eines Teams und auf Station beizutragen und ich hoffe, dass mir dies auch in Zukunft möglich sein wird. Außerdem möchte ich natürlich für alle ein angenehmes Arbeitsumfeld schaffen, damit sich sowohl meine Kollegen als auch unsere Patienten wohl bei uns fühlen.

Was ist eine besondere Herausforderung?

Die größte Herausforderung bislang war, einen neuen Bereich, nämlich die Station der Privatklinik, aufzubauen und meinen eigenen Fußabdruck dabei zu hinterlassen. Das war eine spannende Zeit, in der ich viel gelernt habe und worauf ich rückblickend sehr stolz bin.

Wie würdest du die Teamarbeit bei euch beschreiben?

Wir sind ein sehr harmonisches Team. Jeder bringt sich ein und gegenseitige Anerkennung ist uns allen wichtig. Das ist auf jeden Fall etwas Besonderes und macht die Arbeit für uns alle sehr angenehm. Das zeigt sich auch darin, dass es kaum Wechsel bei uns gibt.

Was braucht eine gute Pflegekraft?

Das Wichtigste ist die Passion für den Beruf. Dazu gehört für mich Empathie für die Patienten sowie Offenheit und Freundlichkeit.