Kompetenz und Teamwork: Zertifikat bestätigt beste Hilfe beim Schlaganfall
Pressemitteilung
Überregionale Stroke Unit

Kompetenz und Teamwork: Zertifikat bestätigt beste Hilfe beim Schlaganfall

München

Am Helios Klinikum München West arbeitet ein fachübergreifendes Team eng zusammen, um Patienten nach einem Schlaganfall bestmöglich zu versorgen. Jetzt wurde die spezialisierte Schlaganfallstation als überregionale Stroke Unit zertifiziert

Die interdisziplinäre Schlaganfallstation am Helios Klinikum München West ist als überregionale Stroke Unit ausgezeichnet worden. Mit dem Zertifikat bescheinigen die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft und die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe der Klinik eine umfassende Rund-um-die-Uhr-Betreuung von Schlaganfallpatienten auf höchstem Niveau.

Für Betroffene aus dem Münchner Westen bedeutet die Zertifizierung, dass sie im Ernstfall keine weiten Wege zurücklegen müssen, um optimal betreut zu werden. Die Pasinger Stroke Unit bietet alle notwendigen diagnostischen und therapeutischen Verfahren: Neben der medikamentösen Auflösung eines Blutgerinnsels, der sogenannten Thrombolyse, kann bei Patienten mit Verschluss größerer Gefäße rund um die Uhr die Thrombektomie-Behandlung mit einem Katheter durchgeführt werden. Die Versorgung vor Ort bringt einen erheblichen Zeitvorteil bei der Therapie schwerer Schlaganfälle – ein entscheidender Pluspunkt für die Patienten, denn bei einem Schlaganfall ist jede Sekunde wichtig für den Behandlungserfolg.

Fachübergreifende Zusammenarbeit ist unerlässlich

„Die Auszeichnung würdigt die erstklassige Arbeit, die unser Team täglich leistet“, freut sich Dr. Christian Lechner, Chefarzt der Klinik für Neurologie und Neurogeriatrie. Bereits zum dritten Mal wurde die Stroke Unit erfolgreich zertifiziert. Die Zusatzbezeichnung „überregional“ sei dabei besonders herausragend für das 412-Betten-Haus. „Dass wir als Schwerpunktversorger jetzt als überregionale Stroke Unit zertifiziert worden sind, zeigt unser breites Engagement und das hervorragende medizinische Niveau unserer Schlaganfallversorgung“, verdeutlicht Klinikgeschäftsführerin Sabine Anspach. In der Regel seien es Häuser der Maximalversorgung, die ein überregionales Zertifikat erhielten.

Besonderes Kennzeichen einer Stroke Unit ist die enge interdisziplinäre Zusammenarbeit vieler verschiedener Berufsgruppen: Speziell geschulte Ärzte und Pflegekräfte arbeiten abgestimmt mit Physiotherapeuten, Logopäden, Ergotherapeuten sowie Sozialarbeitern und ermöglichen so eine besonders intensive Betreuung. Allein in Pasing werden auf der zehn Betten umfassenden Schlaganfalleinheit jedes Jahr mehr als 1.000 Patienten versorgt.

Die Zertifizierung erfolgt über die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft und die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe. Mit dem unabhängigen und transparenten Verfahren soll einerseits die Qualität von Stroke Units gefördert und verbessert werden. Zugleich soll aber auch das Ziel einer flächendeckenden, qualitativ hochwertigen Versorgung von Schlaganfallpatienten erreicht werden. Die Differenzierung zwischen „regionalen“ und „überregionalen“ Versorgungsstufen gibt Aufschluss über die jeweils vorgehaltenen Strukturen und Erreichbarkeiten der Kliniken. Mit der Bezeichnung „überregional“ werden einer Klinik demnach eine ständige medizinische Verfügbarkeit sowie umfassende Versorgungsstrukturen bescheinigt.


Das Helios Klinikum München West ist ein moderner Schwerpunktversorger mit 412 Betten im Stadtteil Pasing und akademisches Lehrkrankenhaus der Ludwig-Maximilians-Universität München. Mit einer zentralen Notaufnahme sowie 19 weiteren Fachabteilungen und Sektionen bietet es eine umfassende Versorgung auf Universitätsniveau – unter anderem in den Bereichen Innere Medizin, Chirurgie, HNO, Orthopädie, Gynäkologie und Geriatrie. Jedes Jahr vertrauen etwa 24.000 stationäre sowie weitere 31.000 ambulante Patienten der Erfahrung und Expertise der insgesamt rund 950 Beschäftigten. Neben der medizinischen und pflegerischen Qualität schätzen sie insbesondere die kurzen Wege sowie die persönliche, familiäre Atmosphäre.

Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit insgesamt rund 100.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören unter dem Dach der Holding Helios Health die Helios Kliniken in Deutschland und Quirónsalud in Spanien. Rund 19 Millionen Patienten entscheiden sich jährlich für eine medizinische Behandlung bei Helios. 2018 erzielte das Unternehmen in beiden Ländern einen Gesamtumsatz von 9 Milliarden Euro.

In Deutschland verfügt Helios über 86 Kliniken, 126 Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und 10 Präventionszentren. Jährlich werden in Deutschland rund 5,3 Millionen Patienten behandelt, davon 4,1 Millionen ambulant. Helios beschäftigt in Deutschland mehr als 66.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2018 einen Umsatz von rund 6 Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

Quirónsalud betreibt 47 Kliniken, 57 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden hier rund 13,3 Millionen Patienten behandelt, davon 12,9 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt rund 34.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2018 einen Umsatz von rund 3 Milliarden Euro. Helios Deutschland und Quirónsalud gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius.

Pressekontakt

Marten Deseyve

Pressesprecher | Leitung Unternehmenskommunikation und Marketing
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[PDF] Pressemitteilung: »Kompetenz und Teamwork: Zertifikat bestätigt beste Hilfe beim Schlaganfall«
[JPG] Pressefoto 1: »Kompetenz und Teamwork: Zertifikat bestätigt beste Hilfe beim Schlaganfall« Glückwunsch und Anerkennung für die gute Teamarbeit: Klinikgeschäftsführerin Sabine Anspach (l.) überreicht Dr. Irene Zerkaulen, Leiterin der Stroke Unit, stellvertretend für das ganze Team eine Torte zur Zertifizierung (Foto: Helios Klinikum München West)