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Helios Klinikum München West mit 24-Stunden-Thrombektomie-Bereitschaft bei Schlaganfällen
Pressemitteilung

Helios Klinikum München West mit 24-Stunden-Thrombektomie-Bereitschaft bei Schlaganfällen

München

Bei einem Schlaganfall bleibt Ärzten nur wenig Zeit, um Leben zu retten und schwere Schäden abzuwenden. Mit Katheter-Techniken wie der Thrombektomie kann der Therapieerfolg bei schweren Schlaganfällen entscheidend verbessert werden.

Das Pasinger Helios Klinikum bietet diese Behandlung bereits an. Neu ist eine 24-Stunden-Bereitschaft. Sie ermöglicht ab sofort eine flächendeckende Versorgung im Münchner Westen und dem Umland.

Die Thrombektomie-Behandlung mit dem Katheter hat sich in den vergangenen Jahren als neuer Therapiestandard etabliert. Voraussetzung sind modernste Katheter-Materialien, ein spezialisiertes Ärzteteam aus Neurologen, Neuroradiologen und Anästhesisten sowie eine angeschlossene Stroke-Unit und Intensivstation. Am Helios Klinikum München West kümmert sich ein interdisziplinäres Team rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr um diese schwererkrankten Patienten.

Die Katheter-Behandlung sollte genau wie die klassische medikamentöse Behandlung so früh und schnell wie möglich durchgeführt werden, um ein optimales Ergebnis für den Patienten zu erzielen. „Die 24-Stunden-Bereitschaft ermöglicht es uns, Patienten aus dem Münchner Westen und dem Umland schneller und effektiver zu behandeln“, sagt Dr. Christian Lechner, Chefarzt der Klinik für Neurologie und Neurogeriatrie. Außerdem bestehe die Möglichkeit, dass auch Patienten anderer Krankenhäuser, die nicht über diese Therapiemöglichkeit verfügen, im Pasinger Klinikum behandelt werden können, so der Neurologe.

Zu einem Schlaganfall kommt es, wenn ein Blutgerinnsel die Hirnarterie verstopft. Innerhalb kürzester Zeit werden die Zellen nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt und sterben ab. Bei der Thrombektomie-Behandlung wird das ursächliche Gerinnsel, der sogenannte Thrombus, mechanisch per Stent und Absaugkatheter aus der Hirnarterie herausgezogen: „Wir führen mehrere spezielle Katheter über die Leiste durch die große Körperschlagader bis ins Gehirn und ziehen das Blutgerinnsel mithilfe des Stents heraus“, erklärt Dr. Sascha Prothmann, Chefarzt des Instituts für Diagnostische und Interventionelle Neuroradiologie. Der Vorteil bei dieser Vorgehensweise: Das Gehirn wird nach Entfernen des Gerinnsels unmittelbar wieder mit sauerstoffreichem Blut versorgt. Auf diese Weise erholen sich die meisten Betroffenen schneller und es bleiben deutlich weniger oder in einigen Fällen sogar keine Beeinträchtigungen zurück.

Das Helios Klinikum München West ist ein moderner Schwerpunktversorger mit 400 Betten im Stadtteil Pasing und akademisches Lehrkrankenhaus der Ludwig-Maximilians-Universität München. Mit einer zentralen Notaufnahme sowie 16 weiteren Fachabteilungen und Sektionen bietet es eine umfassende Versorgung auf Universitätsniveau – unter anderem in den Bereichen Innere Medizin, Chirurgie, HNO, Orthopädie, Gynäkologie und Geriatrie. Jedes Jahr vertrauen etwa 20.000 stationäre sowie weitere 26.000 ambulante Patienten der Erfahrung und Expertise der insgesamt rund 950 Beschäftigten. Neben der medizinischen und pflegerischen Qualität schätzen sie insbesondere die kurzen Wege sowie die persönliche, familiäre Atmosphäre.

Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit mehr als 100.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören unter dem Dach der Holding Helios Health die Helios Kliniken in Deutschland und in Spanien (Quirónsalud). Rund 17 Millionen Patienten entscheiden sich jährlich für eine medizinische Behandlung bei Helios. 2017 erzielte das Unternehmen in beiden Ländern einen Gesamtumsatz von 8,7 Milliarden Euro.

In Deutschland verfügt Helios über 111 Akut- und Rehabilitationskliniken, 89 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), vier Rehazentren, 17 Präventionszentren und 12 Pflegeeinrichtungen. Jährlich werden in Deutschland rund 5,3 Millionen Patienten behandelt, davon vier Millionen ambulant. Helios beschäftigt in Deutschland mehr als 74.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2017 einen Umsatz von rund  6,1 Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

Quirónsalud betreibt in Spanien 45 Kliniken, 55 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für Betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden hier rund 11,6 Millionen Patienten behandelt, davon  11,2 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt mehr als 32.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2017 einen Umsatz von rund 2,6 Milliarden Euro.

Helios Deutschland und Spanien gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius.

Pressekontakt

Marten Deseyve

Pressesprecher | Leitung Unternehmenskommunikation und Marketing
Marten Deseyve

Telefon

(089) 8892-2432
[PDF] Pressemitteilung: »Helios Klinikum München West mit 24-Stunden-Thrombektomie-Bereitschaft bei Schlaganfällen«
[JPG] Pressebild: »Helios Klinikum München West mit 24-Stunden-Thrombektomie-Bereitschaft bei Schlaganfällen« Dr. Sascha Prothmann, Chefarzt für Neuroradiologie, mit Dr. Christian Lechner, Chefarzt für Neurologie, in der Sprechstunde am Helios Klinikum München West (v.l., Foto: Helios Klinikum München West)