Helios Klinikum München West informiert über Gallensteine
Pressemitteilung
Gesundheitsforum Pasing

Helios Klinikum München West informiert über Gallensteine

München

Dienstag, 7. November 2017 | 18 Uhr | Lehrsaal (4. OG)

Etwa 15 bis 20 Prozent der deutschen Bevölkerung entwickeln im Laufe ihres Lebens Gallensteine. Frauen sind fast doppelt so häufig betroffen wie Männer. Allerdings entwickeln sich nur bei rund einem Viertel der Gallensteinträger typische Symptome einer Erkrankung.

Warum das so ist, wie Gallensteine entstehen und welche schonenden operativen Verfahren es gibt, um sie zu entfernen, darüber informieren Chefarzt Dr. Erich Bielesch und der Leitende Oberarzt Dr. Uz Steinhilper von der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am Helios Klinikum München West beim Gesundheitsforum Pasing am Dienstag, 7. November. Zudem stellen sie konservative Behandlungsmethoden mit Medikamenten vor, geben wirksame Tipps zur Prävention und hilfreiche Hinweise für die Nachsorge. Im Anschluss besteht ausreichend Gelegenheit für Fragen aus dem Publikum.

Beginn der Veranstaltung ist um 18 Uhr. Sie findet im Lehrsaal im 4. OG des Helios Klinikums München West, Steinerweg 5, statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt frei.

Der Schweregrad eines Gallensteinleidens kann von einem leichten Druckgefühl im Oberbauch oder Übelkeit nach dem Essen über heftige Koliken bis zu einer eitrigen Entzündung der Gallenblase mit einer schweren Bauchfellentzündung reichen. Oft bleibt die Ursache dieser Symptome lange Zeit unerkannt. Risikofaktoren für die Entstehung von Gallensteinen sind – neben einer individuellen Veranlagung – vor allem eine besonders fettreiche Ernährung und damit verbundenes Übergewicht. „Gallensteine entstehen, wenn feinste kristalline Bestandteile der Gallenflüssigkeit verklumpen. Dabei kann es sich um Cholesterine oder Eiweiße handeln“, erklärt Chefarzt Dr. Erich Bielesch.

Verspüren Betroffene keine Schmerzen, bedarf es auch keiner Therapie. „Anders ist es, wenn Schmerzattacken auftreten oder die Steine über drei Zentimeter groß sind. Dann besteht Handlungsbedarf, da die Schmerzen immer wieder kommen können“, ergänzt der Leitende Oberarzt Dr. Uz Steinhilper. Darüber hinaus könne es zu Komplikationen kommen, wenn sich Gallensteine im großen Gallengang einklemmen und den Abfluss der Gallenflüssigkeit aus der Leber behindern. Eine operative Entfernung der Gallenblase ist in diesen Fällen meist unumgänglich.

Mithilfe der minimal-invasiven Techniken der Schlüssellochchirurgie sind diese Eingriffe inzwischen jedoch nahezu narbenfrei möglich. „Durch feinste Zugänge und dank sehr dünner Instrumente ist diese Operation für Betroffene schonend. Große Schnitte durch die Bauchdecke werden vermieden und die Patientinnen und Patienten sind schnell wieder mobil und schmerzfrei“, sagt Bielesch.

Das Helios Klinikum München West leistete auf diesem Gebiet bereits vor über 25 Jahren Pionierarbeit; bis heute wurden hier insgesamt mehr als 8000 Gallenblasen laparoskopisch, also in Schlüsselloch-Operationstechnik, entfernt.


Das Helios Klinikum München West ist ein moderner Schwerpunktversorger mit 400 Betten im Stadtteil Pasing und akademisches Lehrkrankenhaus der Ludwig-Maximilians-Universität München. Mit einer zentralen Notaufnahme sowie 16 weiteren Fachabteilungen und Sektionen bietet es eine umfassende Versorgung auf Universitätsniveau – unter anderem in den Bereichen Innere Medizin, Chirurgie, HNO, Orthopädie, Gynäkologie und Geriatrie. Jedes Jahr vertrauen etwa 20.000 stationäre sowie weitere 26.000 ambulante Patienten der Erfahrung und Expertise der insgesamt rund 950 Beschäftigten. Neben der medizinischen und pflegerischen Qualität schätzen sie insbesondere die kurzen Wege sowie die persönliche, familiäre Atmosphäre.

Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit mehr als 100.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören die Helios Kliniken in Deutschland und Quirónsalud in Spanien. 15 Millionen Patienten entscheiden sich jährlich für eine medizinische Behandlung bei Helios.

In Deutschland verfügt Helios über 111 Akut- und Rehabilitationskliniken, 89 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), vier Rehazentren, 17 Präventionszentren und 12 Pflegeeinrichtungen. Jährlich werden in Deutschland rund 5,2 Millionen Patienten behandelt, davon 3,9 Millionen ambulant. Helios beschäftigt in Deutschland mehr als 73.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2016 einen Umsatz von rund 5,8 Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

Quirónsalud betreibt in Spanien 43 Kliniken, 44 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für Betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden in Spanien über 9,7 Millionen Patienten behandelt, davon 9,4 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt mehr als 35.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2016 einen Umsatz von rund 2,5 Milliarden Euro. 

Helios und Quirónsalud gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius.

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Marten Scheibel

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