Helios Klinikum München West eröffnet Zentrum für Endoskopie und Endometriose
Pressemitteilung

Helios Klinikum München West eröffnet Zentrum für Endoskopie und Endometriose

München

Das Helios Klinikum München West hat sein Leistungsangebot in der Gynäkologie um ein Zentrum für Endoskopie und Endometriose erweitert. Leiter sind Dr. Robert Theiss und Dr. Otto Kabdebo. Mit über 20 Jahren Erfahrung und eigener Praxis in Pasing gehören sie zu den führenden Fachärzten für Endometriose in Deutschland.

Das Zentrum ist spezialisiert auf endoskopische Operationen und die Behandlung von Endometriose. Dabei handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung, bei der sich Gewebe der Gebärmutterschleimhaut außerhalb der Gebärmutter ansiedelt, zum Beispiel an Eierstöcken oder Darm. Die unterschiedlichen Ausprägungen und der atypische Verlauf erschweren die Diagnostik: „Jedes Endometriose-Krankheitsbild ist anders und muss ganzheitlich betrachtet werden. Ziel ist es, gemeinsam ein individuell auf die Patientin abgestimmtes Behandlungskonzept zu finden“, sagt Theiss. Neben einer operativen Therapie mittels Endoskopie (Bauchspiegelung) gehören zu dem Behandlungsangebot auch alternative Therapieansätze wie Akupunktur, Homöopathie und Traditionelle Chinesische Medizin (TCM). „Die intensive Zusammenarbeit unseres Zentrums mit den Experten am Pasinger Klinikum ermöglicht nicht nur eine umfassendere Beratung und Betreuung unter einem Dach, sondern zahlt auf unseren Anspruch ein, unsere Qualität kontinuierlich zu verbessern und die medizinische Leistungsfähigkeit zu steigern“, sagt Theiss.

„Mit dem Zentrum erweitern wir nicht nur unser Behandlungsspektrum, sondern bauen zugleich die Spezialisierung innerhalb unseres gynäkologischen Schwerpunktes gezielt aus“, ergänzt Klinikgeschäftsführer Florian Aschbrenner. So sind in den vergangenen zwei Jahren neben den etablierten Säulen der allgemeinen Gynäkologie, der minimalinvasiven Chirurgie – auch auf onkologischer Ebene – und der Geburtshilfe ein interdisziplinäres Brustzentrum, ein gynäkologisches Krebszentrum sowie ein Beckenbodenzentrum entstanden: „Unser Anspruch ist es, mit Spezialisten aller Subdisziplinen jede Patientin individuell und auf exzellentem medizinischen Niveau versorgen zu können. Dabei ist uns die Diagnostik, Beratung und Therapie aus einer Hand wichtig. Die Frauen haben einen konstanten Ansprechpartner und Behandlungsführer“, erklärt Dr. Sabine Keim, Chefärztin der Klinik für Gynäkologie, Gynäkologische Onkologie und Geburtshilfe. „Endometriose ist eine der am häufigsten unerkannten Krankheiten der Frau. Oft quälen sich Betroffene über Jahre mit Schmerzen und die Diagnosestellung sowie Therapiebeginn verzögern sich unnötig. Darum freut es uns sehr, dass wir diese Kompetenz nun in unserem Haus mit höchster Qualität anbieten können“, ergänzt die Chefärztin.

Das Endoskopie und Endometriose Zentrum befindet sich in den Räumlichkeiten des Gesundheitszentrums München West im Schloss Gatterburg, Engelbertstraße 23-25 – nur wenige Gehminuten vom Pasinger Klinikum entfernt. Nähere Informationen zum Behandlungsangebot, zu den Sprechstunden und Praxisöffnungszeiten gibt es online unter www.gyn-ezm.de.

Das Helios Klinikum München West ist ein moderner Schwerpunktversorger mit 400 Betten im Stadtteil Pasing und akademisches Lehrkrankenhaus der Ludwig-Maximilians-Universität München. Mit einer zentralen Notaufnahme sowie 16 weiteren Fachabteilungen und Sektionen bietet es eine umfassende Versorgung auf Universitätsniveau – unter anderem in den Bereichen Innere Medizin, Chirurgie, HNO, Orthopädie, Gynäkologie und Geriatrie. Jedes Jahr vertrauen etwa 20.000 stationäre sowie weitere 26.000 ambulante Patienten der Erfahrung und Expertise der insgesamt rund 950 Beschäftigten. Neben der medizinischen und pflegerischen Qualität schätzen sie insbesondere die kurzen Wege sowie die persönliche, familiäre Atmosphäre.

Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit mehr als 100.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören die Helios Kliniken in Deutschland und Quirónsalud in Spanien. 15 Millionen Patienten entscheiden sich jährlich für eine medizinische Behandlung bei Helios.

In Deutschland verfügt Helios über 111 Akut- und Rehabilitationskliniken, 89 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), vier Rehazentren, 17 Präventionszentren und 12 Pflegeeinrichtungen. Jährlich werden in Deutschland rund 5,2 Millionen Patienten behandelt, davon 3,9 Millionen ambulant. Helios beschäftigt in Deutschland mehr als 73.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2016 einen Umsatz von rund 5,8 Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

Quirónsalud betreibt in Spanien 43 Kliniken, 44 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für Betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden in Spanien über 9,7 Millionen Patienten behandelt, davon 9,4 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt mehr als 35.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2016 einen Umsatz von rund 2,5 Milliarden Euro.

Helios und Quirónsalud gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius.

Pressekontakt

Marten Deseyve

Pressesprecher | Leitung Unternehmenskommunikation und Marketing
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[JPG] Pressebild: »Dr. Robert Theiss und Dr. Otto Kabdebo (v.l.)« Copyright: www.gyn-ezm.de