Coronavirus und Bluthochdruck: Das sollten Hypertonie-Patienten bedenken
Pressemitteilung
Am 17. Mai ist Welt-Hypertonie-Tag

Coronavirus und Bluthochdruck: Das sollten Hypertonie-Patienten bedenken

München

Mediziner nennen ihn oft den „stillen Killer“. Denn ohne Schmerzen zu verursachen, kann zu hoher Blutdruck Herz und Gefäße lebensgefährlich schädigen. Derzeit steht Bluthochdruck außerdem im Verdacht, den Verlauf einer Corona-Infektion negativ zu beeinflussen: Grund genug, gerade jetzt rechtzeitig vorzubeugen.

Prof. Dr. Christopher Reithmann, Chefarzt der Klinik für Kardiologie und Internistische Intensivmedizin am Helios Klinikum München West, erklärt, dass Bluthochdruck in Deutschland weit verbreitet ist und zu den Volkskrankheiten zählt. Übergewicht, Rauchen, hoher Kaffee-, Alkohol- oder Salzkonsum, Bewegungsmangel, Stress, Einnahme der Anti-Babypille oder Schlafmangel sind alltägliche Faktoren, die eine Hypertonie begünstigen.

Vor allem jüngere Hypertonie-Patienten ahnen nichts von ihrem zu hohen Blutdruck, denn die Symptome sind unspezifisch wie Kopfschmerzen oder gelegentlicher Schwindel. Deshalb ist das regelmäßige Blutdruckmessen wichtig. Wenn an unterschiedlichen Tagen Werte von 140 zu 90 mmHg oder höher auftreten, spricht man aus medizinischer Sicht von einer Hypertonie, die behandelt werden sollte.

Erhöhte Blutdruckwerte zählen zu den gefährlichsten Risikofaktoren für einen Schlaganfall, Herzinfarkt und viele andere Herz-Kreislauf-Erkrankungen. "Gerade in Zeiten von Corona gilt es, rechtzeitig vorzubeugen und frühzeitig mit einer passenden Medikation gegenzusteuern. Ganz wichtig ist es auch, bereits verschriebene Blutdruck-Medikamente nicht eigenmächtig beispielsweise aufgrund der Berichterstattung im Zusammenhang mit Corona abzusetzen. Das wäre sehr fahrlässig", betont Reithmann.

Wer dennoch aktiv etwas tun möchte, dem empfiehlt der Chefarzt, den Lebensstil unterstützend anzupassen. Erhöhte Blutdruck-Werte lassen sich auch auf natürliche Weise senken: "Weniger tierische Fette und viel Obst und Gemüse sind zusammen mit regelmäßiger Bewegung und leichtem Ausdauersport ergänzende Maßnahmen zu blutdrucksenkenden Medikamenten. Auch Autogenes Training oder andere Entspannungsübungen können für den Einzelnen Gold wert sein."

 

Das Helios Klinikum München West ist ein moderner Schwerpunktversorger mit 412 Betten im Stadtteil Pasing und akademisches Lehrkrankenhaus der Ludwig-Maximilians-Universität München. Mit einer zentralen Notaufnahme sowie 20 weiteren Fachabteilungen und Sektionen bietet es eine umfassende Versorgung auf Universitätsniveau. Jedes Jahr vertrauen etwa 24.000 stationäre sowie weitere 31.000 ambulante Patienten der Erfahrung und Expertise der insgesamt rund 950 Beschäftigten. Neben der medizinischen und pflegerischen Qualität schätzen sie insbesondere die kurzen Wege sowie die persönliche, familiäre Atmosphäre.

Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit insgesamt rund 110.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören unter dem Dach der Holding Helios Health die Helios Kliniken in Deutschland sowie Quirónsalud in Spanien. Rund 21 Millionen Patienten entscheiden sich jährlich für eine medizinische Behandlung bei Helios. 2019 erzielte das Unternehmen einen Gesamtumsatz von 9,2 Milliarden Euro.

In Deutschland verfügt Helios über 86 Kliniken, 123 Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und sieben Präventionszentren. Jährlich werden in Deutschland rund 5,6 Millionen Patienten behandelt, davon 4,4 Millionen ambulant. Helios beschäftigt in Deutschland fast 69.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2019 einen Umsatz von rund sechs Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

Quirónsalud betreibt 51 Kliniken, 71 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden hier rund 15,4 Millionen Patienten behandelt, davon 14,6 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt rund 37.500 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2019 einen Umsatz von über drei Milliarden Euro.

Helios Deutschland und Quirónsalud gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius.

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Marten Deseyve

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