Bundesverdienstkreuz für Prof. Dr. Dr. Fuat Oduncu

Bundesverdienstkreuz für Prof. Dr. Dr. Fuat Oduncu

München

Dem Chefarzt der Onkologie, Hämatologie und Palliativmedizin wurde auf Vorschlag des bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder das Bundesverdienstkreuz verliehen.

Eine ganz besondere Ehre ist dem Chefarzt der Klinik für Hämatologie, Onkologie und Palliativmedizin, Prof. Dr. Dr. Fuat Oduncu, zuteil geworden: Auf Vorschlag des bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder wurde ihm durch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier das Bundesverdienstkreuz verliehen.

Professor Oduncu ist seit 2019 am Helios Klinikum München West als Chefarzt tätig; zuvor leitete er 13 Jahre lang die Onkologie am Campus Innenstadt des LMU Klinikums. Insbesondere für seine Arbeiten in der Krebsforschung, Palliativmedizin und Medizinethik hat er viel Anerkennung erhalten. Als Präsident der Erich-Frank-Gesellschaft setzt er sich zudem für die Pflege und Intensivierung der Beziehungen zwischen den medizinischen Fakultäten in München und Istanbul ein. Geboren wurde Professor Oduncu in Midyat in Südostanatolien. Im Alter von vier Jahren kam er – zusammen mit seiner Mutter und seinen fünf Geschwistern – nach Füssen im Allgäu. Dort arbeitete damals bereits seit drei Jahren sein Vater. Dessen großer Wunsch war es, seinen Kindern bessere Lebenschancen zu ermöglichen, als er sie selbst hatte.

Klinikgeschäftsführer Florian Aschbrenner gratulierte Herrn Prof. Oduncu zu der erhaltenen Ehrung: "Diese Auszeichnung stellt eine hohe Wertschätzung und Würdigung Ihrer Person, Ihrer Arbeit und Ihres bisherigen Weges dar", rühmte Aschbrenner die Verdienste des Ordensträgers. "Mit Ihrem Ehrgeiz haben Sie gezeigt, was sich im Leben alles erreichen lässt. Damit sind Sie zurecht für viele Menschen ein Vorbild." 

Mehr über den Lebensweg von Professor Oduncu können Sie in dem Artikel »Ich selbst würde mich das niemals trauen« erfahren, der in der aktuellen Ausgabe der Bayerischen Staatszeitung erschienen ist.