Fachpflegekraft für Anästhesie und Intensivpflege

"Helios förderte mich seit meiner Einstellung"

"Helios förderte mich seit meiner Einstellung"

Vom Gesundheits- und Krankenpfleger zur Fachpflegekraft für Anästhesie und Intensivpflege: Christopher hat es geschafft. Wie das geht erfahren Sie hier.

Christopher Becker ist 35 Jahre alt und arbeitet als Fachpflegekraft für Anästhesie und Intensivpflege am Helios Klinikum München West.

Wie lange bist Du schon bei Helios? Erzähle uns von Deinem Werdegang.
2005 habe ich meine Ausbildung zum „Gesundheits- und Krankenpfleger“ beendet. Danach war ich freiwillig bei der Bundeswehr. Da es damals in meiner Heimat Niederbayern einen heute nicht vorstellbaren Überschuss an Pflegekräften gab, habe ich unter anderem bei Pflegediensten und auch in Pflegeheimen gearbeitet. 2010 wechselte ich dann zu einem Pflegedienst für außerklinische Intensivpflege in München. Hier habe ich auch die Weiterbildung zum „Respiratory Therapist“, also zum Atmungstherapeuten, begonnen und abgeschlossen. Auf meiner Suche nach „mehr“ kam ich dann 2015 endlich bei Helios an. Im Helios Klinikum München West wurde ich auf der Intensivstation nicht nur sehr gefordert, sondern auch gefördert. 2016 habe ich die Weiterbildung zur Fachpflegekraft für Anästhesie und Intensiv gemacht.

Wie bist Du zu Deinem Beruf gekommen?
Warum atmen wir selbstständig, ohne zu denken? Was macht mein Körper, wenn er krank wird und wieso werde ich wieder gesund? Das sind Fragen, die mich schon immer beschäftigt haben. Wegen fehlendem Abitur konnte ich aber kein Medizinstudium aufnehmen, also habe ich mich für das entschieden, was dem am nächsten kam. Nach Abschluss meiner Weiterbildung zum Atmungstherapeuten 2014 habe ich dann berufsbegleitend das Studium „public healthcare and social education management“ absolviert.

Warum hast Du Dich für unsere Klinik entschieden, was gefällt Dir hier gut?
Natürlich ist es von Vorteil gewesen, dass Pasing in der Nähe meines Wohnortes liegt, aber in erster Linie war es Neugier. Ich wollte mich weiterentwickeln und bei den Vorstellungsgesprächen hatte ich das Gefühl, dass meine Bedürfnisse und Wünsche erfüllt werden könnten. Und ich durfte recht behalten: Ich wurde in einem hervorragenden und hilfsbereiten Team willkommen geheißen und neben viel Unterstützung konnte und durfte ich von den erfahren Kollegen viel lernen.

Hat Helios Dich beruflich gefördert? Wenn ja, wie kann man sich das vorstellen?
Auf jeden Fall. Natürlich erfordert es Eigeninitiative und eine gute Leitung, die einem hilft und auch unterstützt. Meine persönlichen Erfahrungen sind: Helios förderte mich seit meiner Einstellung. Die Fachweiterbildung war das eine. Da ich aber noch mein Studium fortführen möchte bekam ich schon eine positive Entscheidung durch unseren Pflegedirektor.

Warum ist Teamarbeit in Deinem Beruf so wichtig?
Wir retten jeden Tag Leben. Das funktioniert nur bedingt, wenn man ein „Einzelkämpfer“ ist. Auf der Intensivstation arbeiten Pflege und Ärzte eng zusammen, um die Gesundung eines Patienten zu fördern. Man muss sich ein Uhrwerk vorstellen, in dem jede Pflegekraft und jeder Arzt ein Zahnrad des großen Ganzen sind. Jedes Zahnrad für sich mag zwar schön und besonders sein, aber erst wenn alle Zahnräder ineinanderlaufen und zusammenarbeiten, dann funktioniert das Uhrwerk. Dann kann man auch Menschen wieder gesund machen.

Arbeitstalltag

Wie sieht der Arbeitsalltag als Fachpflegkraft für Anästhesie und Intensivpflege aus? Und warum ist der Beruf so spannend? Christopher erzählt es uns.