Warum Eulen die Sommerzeit schlechter verkraften als Erlen
5 Tipps zur Zeitumstellung

Warum Eulen die Sommerzeit schlechter verkraften als Erlen

Am Sonntag wird wieder an der Uhr gedreht: Zur Sommerzeit ab 31. März müssen wir eine Stunde früher aufstehen. Das ist vor allem für die „Eulen“ unter uns anstrengend. Warum das so ist, erklärt unsere Betriebsärztin Maria-Teresa Bernal. Zudem gibt sie 5 Tipps, wie wir dennoch alle gut in die Sommerzeit kommen.

Spüren wir die Zeitumstellung wirklich, oder ist das Einbildung? Darüber streiten sich die Geister. Es gibt keine eindeutigen Studienergebnisse, andererseits sprechen Experten von einem „Mini-Jetlag“, der unser Wohlbefinden beeinflussen kann. Und tatsächlich fühlen sich vielen Menschen in den ersten Tagen nach der Zeitumstellung –  trotz ausreichend Schlaf – unausgeschlafener und starten unkonzentrierter in den Tag. Patienten klagen ebenso über Schlafstörungen und Erschöpfung, sagt Maria-Teresa Bernal, Betriebsärztin der Helios Klinik München Perlach.
Sie erklärt: „Unser Schlaf-Wach-Rhythmus wird durch das Schlafhormon Melatonin und das Stresshormon Cortisol gesteuert. Wird dieser feste Ablauf durch das Umstellen der Zeit verändert, muss sich unser Biorhythmus anpassen. Denn zu Beginn der Sommerzeit sind Blutdruck und Puls noch im Dämmerzustand, wenn der Wecker eine Stunde früher klingelt.“
Alle „Eulen“ unter uns, die eher später zu Bett gehen und dafür morgens länger schlafen, sind folglich auch stärker von der Zeitumstellung betroffen. „Lerchen“ tun sich etwas leichter, weil sie ohnehin eher Frühaufsteher sind.

Diese 5 Tipps helfen uns allen in der Woche vor der Zeitumstellung:

  1. Mahlzeiten eine halbe Stunde früher einnehmen
  2. ein kurzer Nachmittagsschlaf von maximal 20 bis 30 Minuten
  3. gesund und ausgewogen essen, sowie ausreichend trinken
  4. viel an der frischen Luft bewegen
  5. eine halbe Stunde früher ins Bett gehen