Der Magenballon wird über eine Magenspiegelung in den Magen eingelegt und mit einer isotonischen Kochsalzlösung befüllt. Durch seinen erhöhten Platzbedarf kommt es zu einem besseren Sättigungs- und geringerem Hungergefühl. Durch Gewöhnung allerdings, lässt diese Wirkung nach einigen Wochen nach.

Der Magenballon sollte nach sechs Monaten entfernt werden, um eine Druckschädigung der Magenwand und ein Verdauen der Hülle zu verhindern. 

Durch die begrenzte Verweildauer ist das Verfahren mit einer intensiven Diät vergleichbar. Geeignet für die Ballonmethode sind Patienten mit einen Body-Mass-Index bis 35 kg/m2. Während der Behandlung sollte erlernt werden, das Essverhalten auf eine ausgewogene Ernährung umzustellen, damit es nach Entfernen des Ballons zu keiner erneuten Gewichtszunahme kommt.