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Veranstaltung: „Herz außer Takt – Vorhofflimmern und Gerinnungshemmer“

Veranstaltung: „Herz außer Takt – Vorhofflimmern und Gerinnungshemmer“

Müllheim

Chefarzt-Vortrag am 27.November 2018 im Rahmen der bundesweiten Herzwochen

Die Herzwochen im November stehen in diesem Jahr ganz im Zeichen einer häufigen aber oft unentdeckten Herzrhythmusstörung: Vorhofflimmern. Chefarzt Dr. med. Thomas Truschel informiert deshalb am Dienstag, 27.November zum Thema „Herz außer Takt – Vorhofflimmern und Gerinnungshemmer“. In seinem Vortrag informiert er darüber, wie Vorhofflimmern diagnostiziert und therapiert wird und welche Maßnahmen vor einem Schlaganfall schützen können. Die kostenlose Veranstaltung beginnt um 18 Uhr in der Cafeteria der Helios Klinik Müllheim. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Manch einer kennt das Gefühl: Das Herz schlägt unregelmäßig und schnell, mit bis zu 160 Schlägen pro Minute. Dazu kommt Druckgefühl im Brustkorb, ein Schwächegefühl und schon bei leichten körperlichen Aktivitäten Luftnot. Hinter diesen Symptomen kann eine harmlose Unregelmäßigkeit des Herzschlags stecken. Allerdings könnte auch eine ernstzunehmende Krankheit der Grund dafür sein: Vorhofflimmern ist die häufigste Herzrhythmusstörung und eine der wichtigsten Ursachen für einen Schlaganfall. „Oft bleibt diese Herzerkrankung leider unentdeckt. Dabei sollte Vorhofflimmern frühzeitig diagnostiziert und konsequent behandelt werden. Bei Symptomen wie Atemnot, Schwindel und Brustschmerzen sollten Sie sofort einen Arzt aufsuchen“, rät Dr. med. Thomas Truschel, Chefarzt der Inneren Abteilung an der Helios Klinik Müllheim.

Mit einem Elektrokardiogramm (EKG), einem Langzeit-EKG oder Ereignis-Rekorder kann abgeklärt werden, ob tatsächlich Vorhofflimmern vorliegt. Truschel warnt: „Besonders bei älteren oder bereits herzkranken Patienten besteht ein hohes Risiko, dass sich wegen des unregelmäßigen Herzschlags Blutgerinnsel in einer Ausbuchtung des Vorhofs bilden. Wenn diese ausgeschwemmt werden, können sie mit dem Blutstrom in den Kopf gelangen und dort ein Hirngefäß verstopfen, also zu einem Schlaganfall führen!“ Um die Betroffenen vor dieser Gefahr zu schützen, müssen gerinnungshemmende Medikamente, sogenannte Blutverdünner, verordnet werden.

Was löst Vorhofflimmern aus?

Über 70 Prozent aller Patienten mit Vorhofflimmern leiden unter Bluthochdruck. Aber auch Herzschwäche, koronare Herzkrankheit, Übergewicht, Diabetes, chronische Bronchitis, Schilddrüsenerkrankungen und Schlafstörungen können die Auslöser sein. Truschel: „Diese Verursacher müssen konsequent durch Medikamente und einen gesunden Lebenswandel behandelt werden. Aber auch Alkohol, mehr als zwei Gläser Wein pro Tag, Rauchen oder extremer Stress können Vorhofflimmern begünstigen oder sogar auslösen.“

Der Vortrag findet im Rahmen der bundesweiten Kampagne der Deutschen Herzstiftung über die Volkskrankheit statt. Wie immer gibt es nach dem Vortrag ausreichend Gelegenheit, mit dem Referenten ins Gespräch zu kommen und individuelle Fragen zu stellen.

 

Die Kliniken Breisach, Müllheim und Titisee-Neustadt gehören seit 1998 zu Helios. Der Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald hält seit der Privatisierung der Kliniken 26 Prozent an der gemeinsamen Trägergesellschaft. Als Helios Kliniken Breisgau-Hochschwarzwald stehen sie für die wohnortnahe und kompetente medizinische Versorgung rund um Freiburg im Breisgau. Die Kliniken behandeln zusammen jährlich etwa 20.000 stationäre und 46.000 ambulante Patienten. Insgesamt verfügen sie über 424 Betten und beschäftigen rund 1.000 Mitarbeiter.

Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit rund 100.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören unter dem Dach der Holding Helios Health die Helios Kliniken in Deutschland und in Spanien (Quirónsalud). Rund 17 Millionen Patienten entscheiden sich jährlich für eine medizinische Behandlung bei Helios. 2017 erzielte das Unternehmen in beiden Ländern einen Gesamtumsatz von 8,7 Milliarden Euro.

In Deutschland verfügt Helios über 87 Kliniken, 89 Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und zehn Präventionszentren. Jährlich werden in Deutschland rund 5,2 Millionen Patienten behandelt, davon vier Millionen ambulant. Helios beschäftigt in Deutschland mehr als 66.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2017 einen Umsatz von rund 6,1 Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

Quirónsalud betreibt in Spanien 45 Kliniken, 55 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für Betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden hier rund 11,6 Millionen Patienten behandelt, davon 11,2 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt mehr als 32.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2017 einen Umsatz von rund 2,6 Milliarden Euro.

Helios Deutschland und Spanien gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius.

 

Pressekontakt:
Samantha Flieger
Unternehmenskommunikation
Telefon: (07631) 88-4151
E-Mail: samantha.flieger@helios-gesundheit.de