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Sicherheitskontrolle am Flughafen: Wenn künstliche Gelenke und Implantate Alarm auslösen
Pressemitteilung

Sicherheitskontrolle am Flughafen: Wenn künstliche Gelenke und Implantate Alarm auslösen

Müllheim

Selbst wenn Gürtel, Schmuck und Münzen abgelegt wurden, passiert es manchmal: Der Sicherheitsdetektor schlägt an und meldet Alarm. Betroffen sind oft Menschen, die künstliche Gelenke oder Schrauben in sich tragen.

Endlich Sommerferien! Viele fliegen in den Urlaub, an den Flughäfen werden die Schlangen vor den Sicherheitskontrollen wieder länger. Und selbst wenn Gürtel, Schmuck und Münzen abgelegt wurden, passiert es manchmal: Der Sicherheitsdetektor schlägt an und meldet Alarm. Betroffen sind oft Menschen, die künstliche Gelenke oder Schrauben in sich tragen. Der Endoprothesen- oder Implantate-Pass im Reisegepäck sollte deshalb auf keinen Fall fehlen.

 

„Häufig bestehen künstliche Gelenke aus einer Materialkombination von Titan- oder Stahllegierungen, Keramik und Kunststoffen“, erklärt Dr. Matthias Goos, Chefarzt für Allgemein- und Viszeralchirurgie an der Helios Klinik Müllheim. „Da kann es passieren, dass die Metalldetektoren der Körperscanner Alarm auslösen.“

 

Der Mediziner empfiehlt Prothesenträger deshalb, dem Sicherheitspersonal vorab ihren Endoprothesen-Pass zu zeigen. Er wird von allen Kliniken ausgestellt, die entsprechende Operationen durchführen. „Wer ein künstliches Gelenk ohne einen Endoprothesen-Pass bekommen hat, sollte unbedingt in seiner Klinik danach fragen“, sagt Goos. Im Pass stehen die Größe der Prothese, Material, Alter, Datum und an welcher Stelle des Körpers das Implantat sitzt. Der Ausweis ist in der Regel mehrsprachig, sodass er auch im Ausland verwendet werden kann.

 

Platten, Schrauben und Stäbe aus Metall werden zudem bei Operationen an der Wirbelsäule verwendet. Prinzipiell sollten Betroffene mit Metallimplantaten das Sicherheitspersonal auf das Vorhandensein und die Lage im Körper aufmerksam machen. Auch hier gilt: Patienten mit Implantaten in der Wirbelsäule sollten sich von der behandelnden Klinik einen Implantat-Ausweis geben lassen.

 

 

Die Kliniken Breisach, Müllheim und Titisee-Neustadt gehören seit 1998 zur HELIOS Kliniken Gruppe. Als HELIOS Kliniken Breisgau-Hochschwarzwald stehen sie für die wohnortnahe und kompetente medizinische Versorgung rund um Freiburg im Breisgau. Die Kliniken behandeln zusammen jährlich etwa 21.000 stationäre und 38.000 ambulante Patienten. Insgesamt verfügen sie über 424 Betten und beschäftigen rund 1.000 Mitarbeiter.

 

HELIOS ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit mehr als 100.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören die HELIOS Kliniken in Deutschland und Quirónsalud in Spanien.

 

In Deutschland hat HELIOS 112 Akut- und Rehabilitationskliniken inklusive sieben Maximalversorger in Berlin-Buch, Duisburg, Erfurt, Krefeld, Schwerin, Wuppertal und Wiesbaden, 78 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), vier Rehazentren, 18 Präventionszentren und 13 Pflegeeinrichtungen. HELIOS ist damit einer der größten Anbieter von stationärer und ambulanter Patientenversorgung in Deutschland und bietet Qualitätsmedizin innerhalb des gesamten Versorgungsspektrums. HELIOS versorgt in Deutschland jährlich mehr als 5,2 Millionen Patienten, davon rund 1,3 Millionen stationär. Die Klinikgruppe verfügt insgesamt über 35.000 Betten, beschäftigt mehr als 72.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete in Deutschland im Jahr 2016 einen Umsatz von rund 5,8 Milliarden Euro. HELIOS ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“.

 

Quirónsalud betreibt 43 Kliniken, 39 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement. Die Gruppe ist in allen wirtschaftlich wichtigen Ballungsräumen Spaniens vertreten. Quirónsalud beschäftigt 35.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete im Jahr 2016 einen Umsatz von rund 2,5 Milliarden Euro.

 

HELIOS gehört zum Gesundheitskonzern Fresenius. Sitz der HELIOS Unternehmenszentrale ist Berlin.

 

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